WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Aufbruchstimmung bei der WählerGruppe Remagen e.V.

 

20 Frauen und 20 Männer kandidieren für den neuen Remagener Stadtrat

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Bei Remagens jüngster kommunalpolitischer Gruppierung herrscht vor den Kommunalwahlen im Juni Aufbruchstimmung und Optimismus: „20 Frauen und 20 Männer treten an, um nach den Wahlen «frischen Wind ins Rathaus» zu bringen“, gab die Vorsitzende Ute Kreienmeier das Motto der WählerGruppe Remagen e.V. (WGR) für den bevorstehenden Wahlkampf aus. Bevor die Kandidaten jedoch „möglichst zahlreich“ ins «rosarote Rathaus» von Remagen einziehen können, versammelten sie sich am vergangenen Freitag mit großer Mannschaft zunächst zum «Foto-Shooting» auf der Ortsmitte in Kripp, um anschließend im nahe gelegenen Hotel „Rhein-Ahr“ die eigentliche Kandidatenwahl durchzuführen.

In ihrer Begrüßung ließ Ute Kreienmeier zunächst die „rasante Entwicklung“ der WählerGruppe Remagen e.V. seit ihrer spontanen Gründung drei Monate vor der letzten Kommunalwahl in 2004 Revue passieren. Eine kleine Gruppe von 16 Mitstreitern sei damals für den Stadtrat sowie Ortsbeirat Oberwinter angetreten. „Jetzt haben wir nicht nur für den Stadtrat eine schlagkräftige Mannschaft formieren können“, freute sich Ute Kreienmeier über den Aufschwung der jungen WählerGruppe. „Wir treten auch zur Wahl in fünf Ortsteilen an und können fachkompetente Ortsvorsteherkandidaten präsentieren“. Bereits als Ortsvorsteherkandidaten in den Stadtteilen gewählt wurden Dr. Hans-Gerd Höptner in Oberwinter und Udo Müller in Unkelbach; weitere Wahlen sollen folgen.

Ein Höhepunkt in der Entwicklung war im vergangenen Jahr die Bildung der Stadtratsfraktion durch den Beitritt von Ratsmitglied Dr. Peter Wyborny zur WählerGruppe. „Seit den letzten Kommunalwahlen Jahre haben wir intensive Kontakte zu interessierten Bürgerinnen und Bürgern aufgebaut“, sieht Kreienmeier die WählerGruppe als ein «Netzwerk moderner Kommunalpolitik» „Wir geben regelmäßig über die neuen Kommunikationsmittel Informationen und erhalten im Gegenzug wertvolle Anregungen aus der Bevölkerung zurück“, beschreibt sie eines der „Erfolgsrezepte“. „Dabei spielt auch die über vier Jahre kontinuierlich aufgebaute Homepage www.waehlergruppe-remagen.de eine immer wichtigere Rolle“, dankt sie bei dieser Gelegenheit insbesondere Christian Stein für seine vorbildliche Aufbauarbeit.

Ahmet Bulut ist Kandidat

Programmatisch hat sich die WählerGruppe in den zurückliegenden 12 Monaten schwerpunktmäßig mit der Erarbeitung ihres Stadtentwicklungskonzeptes „Remagen – Hochschulstadt mit Pfiff“ beschäftigt. Kern des Konzeptes ist der Umbau der Innenstadt zum Studentenviertel. „Dieses Konzept wollen wir bei den Kommunalwahlen zur Abstimmung stellen“, so die Vorsitzende. „Wir wollen Handeln statt die Probleme der Innenstadt auszusitzen“, ergänzte der stellvertretende Vorsitzende Dr. Hans-Gerd Höptner. „Die Auswahl unserer Stadtratskandidatinnen und -kandidaten ist daher auch ein «Brückenschlag» in die Bürgerschaft, zu den Geschäftsleuten und auch zu unseren ausländischen Mitbürgern insbesondere in der Remagener Innenstadt“, zog Höptner einen Bogen zwischen Programm und neuer Mannschaft der WählerGruppe. Die Namen der Baufachleute Dirk Meyer und Oswald Risch stehen beispielhaft hierfür. Besonders freut sich die WGR, dass der Ausländerbeauftragte der Stadt Remagen, Ahmet Bulut, Mitglied des stark angewachsenen WählerGruppen-Teams geworden ist und mit auf der Stadtratsliste kandidiert. Er soll beim Umbau der Innenstadt zum Studentenviertel als wichtiges Bindeglied zur ausländischen Wohnbevölkerung wirken.

32 «erste Plätze» auf der Liste

„Wir haben 32 erste Plätze zu vergeben!“ Mit diesen Worten eröffnete Ute Kreienmeier die Kandidatenaufstellung. Mit Blick auf das sehr bürgernahe Kommunalwahlsystem in Rheinland-Pfalz hat diese Einschätzung besonderes Gewicht: Die endgültige Reihenfolge auf den Listen können nämlich die Bürgerinnen und Bürger bei ihrer Stimmabgabe selber bestimmen. Beispielsweise sind bei der Stadtratswahl insgesamt 32 Stimmen zu vergeben. Dabei können maximal drei Stimmen bei einem Bewerber angehäuft (kumuliert) werden. Zum Auftakt der Wahlen wählte die Versammlung Ute Kreienmeier einstimmig zur Spitzenkandidatin der WählerGruppe (WGR). Es folgen die Spitzenkandidaten für die Ortsteile auf Platz 2 Dr. Peter Wyborny und Platz 4 Dr. Jörg Roßberg für Remagen-Kernstadt, Platz 3 Dr. Hans-Gerd Höptner für Oberwinter, Platz 5 Oswald Risch für Oedingen, Platz 6 Udo Müller für Unkelbach und Platz 7 Hans-Jürgen Albrecht für Kripp. Nach den „örtlichen“ Spitzenkandidaten folgt auf Platz 8 der Ausländerbeauftragte der Stadt Remagen, Ahmet Bulut. „Das ist ein deutliches Signal und Angebot für eine bessere Integration ausländischer Mitbürger“ freut sich Kreienmeier. Und mit Platz 11 für Mauritius Stichnote aus Unkelbach nominierten die Versammlungsteilnehmer den wohl jüngsten Stadtratskandidaten Remagens überhaupt auf den vorderen Plätzen. Weiter gewählt wurden Wolfgang Marx, Elke Grafen-Müller, Dirk Meyer, Linda Herber, W. W., Michael Profittlich, Sylke Kaden, Walburga Weber, Erika Theissen, Ilse Wittke, Christiane Bareiß-Segovia, Marita Möhren, Klaus Schaefer, Irmtraud Konnowski, Lydia Mund, Dr. h.c. Kurt Pauli, Petra Tews, Johannes Kreutz, Waltraud Rübsamen, Herbert Grabner, Renate Ebbinghaus, Janna Borgböhmer, Dirk Kreienmeier, Petra Schaefer, Marlies Roßberg, Jürgen Herber, Christian Stein, Otto Rübsamen, Barbara Höptner, Dr. Christian Kergel und Ursula Kergel.

 

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