„Neun Jahre Asbestschiff "Bellevue sind genug!"

WählerGruppe legt Dokumentation vor
Seit nunmehr 9 Jahren bemühen sich Bürger Remagens energisch darum, das gesundheitsgefährdende Asbestschiff „Bellevue aus dem Stadtbild entsorgen zu lassen. Die Behörden haben bisher auf eine eigentlich notwendige Abfallbeseitigungsverfügung verzichtet, weil das Asbestschiff auf dem Gelände einer Werft liegt und eine Restaurierung des Schiffes oder aber eine ordnungsgemäße Verwertung des Schiffskörpers durchaus Erfolg versprechend sein könnte. Dies haben Umweltministerin Margit Conrad und Landrat Dr. Jürgen Pföhler im Juli 2005 übereinstimmend erklärt.
Die WählerGruppe Kreienmeier, Roßberg, Döring in der Stadt Remagen e.V. fordert die Entscheidungsträger auf, diese ihrer Meinung nach langjährige Hinhaltetaktik nunmehr endlich aufzugeben und diesen Schandfleck sofort zu entsorgen. „Remagen macht sich zurzeit mit dem Arp-Museum einen internationalen Ruf als Kulturstandort. Diesen Ruf dürfen wir keinesfalls aufs Spiel setzen, so die Meinung von Stadträtin Ute Kreienmeier und Dr. Jörg Roßberg.
In einer von der WählerGruppe vorgelegten Dokumentation werden die unterschiedlichen Initiativen seit 1997 dargestellt:
Arbeit an schwimmender „Asbestbombe gestoppt. „Bellevue soll zu Disco-Vergnügungsschiff umgebaut werden / Wegen der Asbestverseuchung wurden die Arbeiten auf der „Bellevue vorerst eingestellt. Rhein-Zeitung 01.07.1997
Behörden greifen ein / „Bellevue war lang Asylantenherberge Rhein-Zeitung 03.07.1997
Asbest: Vier Behörden zuständig / Asbest stoppt Umbau der Bellevue / AW-Gesundheitsamt informiert / Die Umbauarbeiten auf dem früheren Fahrgastschiff „Bellevue wurden gestoppt, nachdem in den Bordwänden Asbest gefunden wurde General-Anzeiger 15./16.07.1997
Asbest: Schiff wird staubdicht abgeschottet / Die Gewerbeaufsicht ist bei der Sicherung des asbestbelasteten Schiffs „Bellevue auf der Oberwinterer Schiffswerft tätig geworden General-Anzeiger 25.07.1997
Den letzten beißen die Hunde / Oder: Wie man ein „Asbestschiff kalt entsorgt / Betreten derzeit verboten: Die „Bellevue auf der Oberwinterer Schiffswerft Remagener Nachrichten 06.08.1997
Der Bug der „Bellevue ist bereits stromlinienförmig angelegt, der Rumpf des Fahrgastschiffes durchschnitten. Bevor die Umbauarbeiten aber vorangehen können, muss die Asbestschicht im Innenraum fachgerecht entfernt werden. Rundschau 18.02.1998
Asbestbelastetes Wrack gefährdet die Umwelt und die Bevölkerung Altlast: Wählergruppe verlangt schnelles Handeln General-Anzeiger 09.11.2004
Bürger-Aufstand gegen das Asbestschiff / Ex-Passagierdampfer „Bellevue verrottet in Rolandseck / Die Wählergemeinschaft schlägt Alarm, denn seit Jahren liegt der asbestverseuchte Dampfer in Rolandseck am Rhein Express 17.11.04
Asbestschiff gefährdet die Umwelt / Wählergruppe warnt: „Hier tickt eine Zeitbombe Appell an die zuständigen Behörden. Rhein-Zeitung 13.11.2004
Zeitbombe in Asbestform / Entsorgung des Asbestschiffs „Bellevue völlig ungeklärt Wochenspiegel 17.11.2005
„Bellevue blockiert die Werft-Expansion / Geschäftsführung weist Vorwürfe der Wählergruppe Kreienmeier zurück / Das Heck der „Bellevue wurde bereits vor Jahren abgetrennt Rhein-Zeitung 18.11.2004
Die Zeitbombe tickt weiter / Das Gewerbeaufsichtsamt fühlt sich nicht mehr richtig zuständig / Zurzeit gibt es zum Thema „Bellevue mehr Fragen als Antworten: Wer ist für die komplette Entsorgung des Wracks zuständig? Wie lange sind die Menschen der Gesundheitsgefahr noch ausgesetzt? Wochenspiegel 01.12.2004
Ärger mit dem Rostschiff / Kritik: Der Kreis soll handeln Dieser entwarnt Rhein-Zeitung 11.03.2005
Der Schrott soll sofort „fott / Kreienmeier & Co: Kreis trägt Verantwortung für Schrottmeile / Nach Meinung der Wählergruppe hat die Kreisverwaltung die unhaltbaren Zustände zu verantworten Wochenspiegel 16.03.2005
Wählergruppe fürchtet Interessenkonflikt / „Asbestschiff, „Marina und Becher-Gelände bei Versammlung in Oberwinter im Mittelpunkt Rhein-Zeitung 16.06.2005
Gefahr gebannt / Werft: Kreis wehrt sich Rhein-Zeitung 17.06.2005
Wählergruppe traf sich zur Mitgliederversammlung / Im Mittelpunkt des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes stand eine Klage der Kreissparkasse Ahrweiler (KSK) gegen die WählerGruppe beim Landgericht Koblenz. Blick Aktuell 16.03.2006
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