WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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WGR gründet Fraktion im Ortsbeirat Remagen

Ali Tzinali als erster gewählter Ratsvertreter
der muslimischen Mitbürger Remagens

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In Remagen wohnen über 1.500 muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger. Seit den Kommunalwahlen im Juni 2009 hat nun auch diese große Bevölkerungsgruppe mit Ali Tzinali ihren ersten gewählten Repräsentanten im Ortsbeirat von Remagen. Als EU-Bürger war der 42-jährige Grieche mit seinen Eltern schon als Vierjähriger nach Remagen gekommen. Heute arbeitet der Familienvater, der mit Ehefrau Fatma und seinen zwei Söhnen Ahmet (6) und Aron (4) in der Drususstraße wohnt, bei der Firma Vito in Kripp. Nach seiner Wahl ins „Ortsparlament“ der Kernstadt will er sich im neuen Ehrenamt für das Gemeinwesen in Remagen engagieren: „Ich bin für alle Remagener da und nicht nur für die muslimische Gruppe“, gibt Remagens neuer Kommunalpolitiker griechischer Nationalität dabei die Richtung für sein politisches Wirken vor.

Ali Tzinali Remagen Ali Tzinali, erster muslimischer Ortsbeirat

Am vergangenen Samstag trafen sich rechtszeitig vor der konstituierenden Sitzung des Remagener Ortsbeirates am 9. September die beiden in den Ortsbeirat gewählten Vertreter der WahlerGruppe Remagen, Dr. Peter Wyborny und Ali Tzinali, zur Gründung einer WGR-Fraktion. Die Fraktion erhielt den Namen „WGR-Ortsbeiratsfraktion Remagen-Kernstadt“. Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Dr. Peter Wyborny gewählt, zu seinem Stellvertreter der politische „Newcomer“ Ali Tzinali. So war auch der Sitzungsort mit dem Gemeindezentrum des Dachverbandes der türkisch-islamischen Religion (DITIB) in der Fährgasse nicht ohne Bedacht gewählt worden. „Schon im Wahlkampf hatte die WählerGruppe deutlich gemacht, dass ein Konzept für die Belebung der Innenstadt nur unter Einbindung aller Wohnbevölkerungsgruppen erfolgreich zu stemmen sein wird“ unterstreicht der frisch gewählte Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Wyborny. »Aller« bedeute daher natürlich auch die Einbindung der ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger, so der Remagener Physiker weiter. Er verweist in diesem Zusammenhang schon auf die „besondere Zusammenstellung der WGR-Wahllisten“, die dem hohen Anteil muslimischer Mitbewohner eine Stimme gegeben hatte. So begrüßte im Gemeindezentrum auch der stellvertretende Vorsitzende des Dachverbandes der Türkisch-Islamischen Union der Ortsgemeinde Remagen, Mehmet Kilinc, die beiden frisch gewählten Vertreter der WählerGruppe im Remagener und wünschte der neuen Fraktion eine erfolgreiche Aufnahme der politischen Arbeit.

 

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