Bahnhof Oberwinter: Dornröschenschlaf oder Botox?

Nun ist es wieder mal so weit: Die nächste Preiserhöhung für uns Kunden steht an. Nun ja, man ist Erhöhungen mittlerweile gewöhnt, die Alternative Auto wenig lukrativ und die Ökobilanz stimmt so ja auch….
Aber wo landet unser Geld eigentlich? Nur in neuen Zügen, bei denen häufig die Türen nicht funktionieren, in denen man kaum noch Beinfreiheit genießt, obwohl sie als Raumwunder verkauft werden? In Zügen, die oftmals verspätet im Bahnhof einrollen?
Stichwort Bahnhof: Was passiert eigentlich an unserem Bahnhof in Oberwinter? In den letzten 15 Jahren, in denen ich in Oberwinter ein- und aussteige, zumindest nichts. Obwohl die Zahl der Park & Ride-Nutzer in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, ist der Bahnhof offiziell nur von der Hauptstraße durch das marode Bahnhofsgebäude erreichbar, der Zugang von der Straße „Am Hahnsberg nicht mehr als ein Provisorium. Ein zusätzlicher Treppenaufgang auf Seiten der Hauptstraße, unter Einbeziehung der vorhandenen Unterführung, würde den Fußweg von den Parkplätzen zu beiden Bahnsteigen für viele Bahnfahrer wesentlich verkürzen, Platz für einen gangbaren Zuweg „Am Hahnsberg ist auch vorhanden. Und wie sieht es mit zweckmäßigen Fahrradunterständen aus?
Auch der berechtigte Ruf nach einem barrierefreien Bahnhof für Oberwinter wird mit dem Verweis auf die zu hohen Kosten von der Bahn negativ beantwortet. Aber muss es immer eine teure Lösung sein? Ein bedarfsorientiertes Facelifting des Bahnhofs Oberwinter ist nötig und überfällig, doch wer vertritt in Oberwinter eigentlich die Interessen der vielen Bahnkunden?
Udo H. Müller
(Unkelbach)
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