WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Asbeck soll Remagener Stadtwald pachten statt kaufen

Baubeginn auf Schloss Calmuth

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Frank Asbeck ist für die WählerGruppe Remagen e.V. als Unternehmerpersönlichkeit ein Glücksfall für Remagen. Mit Blick auf die jetzt beginnenden Bauaktivitäten auf Schloss Calmuth begrüßen die beiden Ratsmitglieder Ute Kreienmeier und Dr. Peter Wyborny, dass „Frank Asbeck nicht nur ein Mann des Wortes sondern auch der Tat ist“. „Wir bekommen hier unser eigenes «Bevelery Hills»“, begrüßen die beiden Ratsmitglieder in Anspielung auf das kalifornische Prominentendomizil den Kauf von Schloss Calmuth durch den Bonner Solarunternehmer. „Nach dem Einzug des Fernsehentertainers Thomas Gottschalk auf Schloss Marienfels und des Filmproduzenten Ulrich Felsberg auf Schloss Ernich warten jetzt nur noch Haus Herresberg am Rhein und die Waldburg als historischer Touristenmagnet auf einen Investor oder auch einen Märchenprinzen“, schauen die beiden Ratsmitglieder erwartungsvoll in die Zukunft der heranwachsenden «Remagener Hills».

Kritik dagegen übt die WählerGruppe weiterhin an dem von Bürgermeister Herbert Georgi gleichzeitig eingeleiteten Verkauf des stadteigenen Waldes und insbesondere auch an seiner Geheimniskrämerei über diesen Vorgang. Solar-Chef Asbeck wolle -was auch für jeden nachvollziehbar sei- neben privaten Waldflächen rund um das Jagdschlösschen im Calmuth-Tal auch Remagener Stadtwald erwerben, um sich sein jagdlichen Faibles zu erfüllen Die WählerGruppe hat auf ihrer Homepage unter www.waehlergruppe-remagen.de eine Mitschrift eines Interviews im SWR4-Radio eingestellt, wo auch Frank Asbeck seine Vorstellungen erläutert.

Bevor eine Entscheidung über den Verkauf überhaupt gefallen ist, machte sich Bürgermeister Herbert Georgi in selben Radiointerview bereits Gedanken, was mit diesem Geld gemacht werden könne. Im letzten Haupt- und Finanzausschuss hat er auch bereits ein Wertgutachten für den Stadtwald vorgelegt, ohne dass in einem Ausschuss oder Rat hierfür ein Auftrag erteilt worden sei, bedauern Kreienmeier und Wyborny das Vorgehen des Bürgermeister. „Nach unserer Einschätzung und meiner beruflichen Erfahrung als Diplom-Forstwirtin erweckt dieses Gutachten den Eindruck eines "Parteigutachtens", dass zum finanziellen Nachteil der Stadt das Wertpotenzial unseres Stadtwaldes bei weitem nicht voll ausschöpft“ erläutert Ute Kreienmeier als Forstexpertin. Interessanter Weise sei die jetzt im Gutachten errechnete Wertsumme für unseren Stadtwald bereits Ende letzten Jahres in nordrhein-westfälischen Jägerkreisen als die Summe "gehandelt" worden, zu der Frank Asbeck bereit wäre, den Stadtwald zu kaufen, so Ute Kreienmeier weiter.

Beim Stadtwald geht es für die Diplom Forstwirtin auch um Prinzipien: „Stadtwald ist Bürgerwald!“, sagt sie ganz entschieden. Beim Thema Waldverkauf gehe es nicht nur um Geld, so Kreienmeier, sondern auch um ideelle Werte wie Tradition in der Stadt und um die Erfüllung öffentlicher Waldfunktionen als Teil der Daseinsvorsorge für die Remagener Bevölkerung. Die WählerGruppe Remagen e.V. schlägt Frank Asbeck daher als „Königsweg“ vor, den Remagener Stadtwald langfristig anzupachten statt zu kaufen.

 

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