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Initiative der WählerGruppe Remagen e.V.:

 

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„Remagener Brückenschlag
zum geplanten Nationalpark Siebengebirge“

Die WählerGruppe Remagen e.V. startet eine Initiative für einen Remagener Brückenschlag zum geplanten Nationalpark Siebengebirge. In einem Antrag an Bürgermeister Herbert Georgi (CDU) wirbt Stadträtin Ute Kreienmeier für einen Beschluss im Rat der Römerstadt, wonach dieser den Nationalpark vom Grundsatz her begrüßt. Gleichzeitig solle Remagen einen Vertreter für die Arbeitsgruppe „Tourismus“ vorschlagen, um damit das Interesse an einer aktiven Kooperation im zukünftigen Nationalpark zu bekunden.

Remagener Brückenschlag zum geplanten Nationalpark Siebengebirge

In ihrem Antrag erläutert die Remagener Stadträtin, dass auf Initiative der nordrhein-westfälischen Nachbarstädte Bad Honnef, Königswinter und Bonn sowie des Rhein-Sieg-Kreises der Prozess zur Ausweisung eines Nationalparks Siebengebirge eingeleitet worden sei. Remagen liege mit seinen touristischen Attraktionen Bahnhof Rolandseck, Rolandsbogen und dem zukünftigen Arp-Museum nur wenige Hundert Meter entfernt vom Drachenfels, dem eigentlichen Symbol für das Siebengebirge. „Wir sind damit ein natürlicher Bestandteil dieser einzigartigen und romantischen Landschaft, auch wenn der Rhein eine naturräumliche und die Landesgrenze eine politische Grenze bilden“, begründet die Stadträtin ihren Vorschlag für einen Brückenschlag auf die andere Rheinseite.

Der offizielle Dialog zur Einrichtung eines Nationalparks habe im Rhein-Sieg Kreis längst begonnen. Seit Anfang August tagten fünf Arbeitsgruppen, welche die Ausweisung des Nationalparks Siebengebirge hinsichtlich der unterschiedlichsten Fragestellungen vorbereiten sollen. Ein wichtiger Diskussionspunkt sei hierbei auch die touristische Vermarktung des Nationalparks über seine Grenzen hinweg.

„Vor dem Hintergrund der angelaufenen Verfahren halte ich es für wünschenswert, dass sich auch unsere politischen Gremien mit dieser hochinteressanten Entwicklung in der unmittelbaren Nachbarschaft befassen“, wirbt Kreienmeier für ein frühzeitiges Einbringen der Remagener Positionen. Nach ihrer Ansicht habe die Römerstadt beste Voraussetzungen, um von einem Nationalpark an der Eingangspforte zum romantischen Mittelrhein zu profitieren.

In die Diskussion um ein nationalparkübergreifendes Tourismuskonzept könne Remagen die »Naturmeile« im Siebengebirge mit ihrer »Kunst- und Kulturmeile« am Rheinufer Rolandseck einschließlich Arp-Museum zusammenbringen. Kunst, Kultur und Natur ergänzten sich seit der Rheinromantik zu Beginn des 19. Jahrhunderts und bildeten seit je her eine Einheit. „Unter den neuen Vorzeichen eines Nationalparks kann diese Tradition aufgegriffen und daraus als ein unverwechselbares Markenzeichen für die Region weiterentwickelt werden“, sieht Kreienmeier gemeinsame Chancen über den Rhein und die Landesgrenzen hinweg.

Bereits zum Ende des Jahres würden die Arbeitsgruppen im Siebengebirge ihre Abschlussberichte vorlegen. Die WählerGruppe bittet daher Bürgermeister Georgi in ihrem Antrag um eine rasche Beratung und Entscheidung über die Möglichkeiten, wie sich die Stadt Remagen am Nationalparkprozess aktiv beteiligen wolle. 

 

Antrag:

 

WählerGruppe

Remagen e.V.

Ute Kreienmeier (Stadtratsmitglied)

Im Ellig 6A

53424  Remagen-Oberwinter

Telefon: 02228-7463  Fax: 02228-8304

UteKreienmeierForst@t-online.de

www.waehlergruppe-remagen.de

Remagen, 1. September 2007

An Herrn
Bürgermeister Herbert Georgi
Stadtverwaltung Remagen

Bachstraße 2

53424 Remagen

A N T R A G

»Remagener Brückenschlag
zum geplanten Nationalpark Siebengebirge«

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Georgi,

auf Initiative unserer nordrhein-westfälischen Nachbarstädte Bad Honnef, Königswinter und Bonn sowie des Rhein-Sieg-Kreises wurde der Prozess zur Ausweisung eines Nationalparks Siebengebirge eingeleitet. Remagen liegt mit seinen touristischen Attraktionen Bahnhof Rolandseck, Rolandsbogen und dem zukünftigen Arp-Museum nur wenige Hundert Meter entfernt vom Drachenfels, dem Symbol für das Siebengebirge. Wir sind damit ein natürlicher Bestandteil dieser einzigartigen und romantischen Landschaft, auch wenn der Rhein eine naturräumliche und die Landesgrenze eine politische Grenze bilden.

Der Dialog zur Einrichtung eines Nationalparks hat im Rhein-Sieg Kreis längst begonnen. Seit Anfang August tagen fünf Arbeitsgruppen, welche die Ausweisung des Nationalparks Siebengebirge hinsichtlich der unterschiedlichsten Fragestellungen vorbereiten sollen. Ein wichtiger Diskussionspunkt ist hierbei auch die touristische Vermarktung des Nationalparks über seine Grenzen hinweg.

Vor dem Hintergrund der angelaufenen Verfahren halte ich es für wünschenswert, dass sich auch unsere politischen Gremien mit dieser hochinteressanten Entwicklung in der unmittelbaren Nachbarschaft frühzeitig befassen und unsere Positionen mit einbringen. Unsere Stadt hat beste Voraussetzungen, um von einem Nationalpark an der Eingangspforte zum romantischen Mittelrhein zu profitieren. Die Römerstadt sollte zur Nationalparkidee im Siebengebirge ein positives Signal setzen.

Welchen Beitrag kann Remagen selber in die gegenwärtige Diskussion um ein nationalparkübergreifendes Tourismuskonzept einbringen? – Wir können die „Naturmeile“ im Siebengebirge mit unserer „Kunst- und Kulturmeile“ am Rheinufer Rolandseck verknüpfen! Kunst, Kultur und Natur ergänzen sich und können in Anlehnung an die Rheinromantik zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine unverwechselbare Einheit bilden.

Ich beantrage daher einen Beschluss im Stadtrat herbeizuführen, der die Ausweisung des geplanten Nationalparks Siebengebirge vom Grundsatz her begrüßt. Gleichzeitig soll Remagen einen Vertreter für die Arbeitsgruppe „Tourismus“ vorschlagen und damit das Interesse an einem „Remagener Brückenschlag“ zum geplanten Nationalpark bekunden.

Da die Arbeitsgruppen bis Ende des Jahres bereits ihre Abschlussberichte vorlegen wollen, bitte ich Sie freundlichst um eine rasche Beratung und Entscheidung über die Beteiligung unserer Stadt. Gerne stehe ich persönlich zur Verfügung, um über den aktuellen Sachstand zu berichten.

Die Fraktionen im Stadtrat erhalten eine Durchschrift.

Mit freundlichen Grüßen

Ute Kreienmeier
(Ratsmitglied)

 

 

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