WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Oswald Risch sieht Bauaufsicht der Stadt in der Pflicht

«Canale Grande» in Oedingen?

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„Zwei Tage Dauerregen und die aktuellen Baueingriffe in das umfangreiche Drainagesystem im Bereich Neubaugebiet Finkenweg machen jetzt die Probleme sichtbar: «Canale Grande» in Oedingen?“ Mit diesen Worten beschreibt Oswald Risch, Ortsvorsteherkandidat der WählerGruppe Remagen e.V. (WGR), nicht etwa ein „verrücktes“ kommunalpolitisches Vorhaben, während seiner angestrebten Amtszeit den „Traum von Gondelfahrten im Remagener Rheinhöhenort“ zu verwirklichen. Der erfahrene Baufachmann befürchtet vielmehr, dass nicht nur für die geplanten Neubauten ein „Alptraum unter Wasser“ Wirklichkeit werden könnte, wenn die städtische Bauaufsicht nicht konsequent Baustelle für Baustelle den Wiederanschluss des angerissenen Drainagesystems überwacht und durchsetzt.

Wie Ortsvorsteherkandidat Oswald Risch berichtet, hat es der Landwirt, der oberhalb des Baulandes seine Felder bewirtschaftet, schon vorausgesehen und gewarnt: „Das Wasser kommt!“ Im Wege der von den Eigentümern privat finanzierten Erschließungsmaßnahme des Baugebietes wird nämlich zurzeit das Kanalsystem für die Versorgungsleitungen ausgebaggert. Dabei wurde jetzt ganz offensichtlich das umfangreiche Felddrainagesystem angerissen und unterbrochen. „Baumaschinen sowie Rüttelplatte standen restlos unter Wasser“, erläutert Risch die sichtbaren Folgen. „Wenn hier nichts geschieht, haben die Häuslebauer hier dauerhaft mit Nässe zu tun, wie es jetzt schon an einem Neubau im Amselweg zu beobachten ist“. Seit Tagen laufen hier schon die Wasserpumpen.

Risch schlägt deshalb vor, dass alle durch den Bagger abgerissenen Drainagerohre wieder angeschlossen werden. „Das wäre viel einfacher gewesen, wenn man vorher in den vorhandenen Drainageplan geschaut hätte, bevor die Bagger losgelegt haben“, sieht der Bauexperte jetzt hohen Aufwand auf die Verantwortlich zukommen, um alle Drainagen wiederzufinden. Auch in Zukunft müsse an jeder ausgehobenen Baugrube, bei der man beim Ausschachten auf Rohre stößt, die Leitungen wieder an das Entwässerungssystem angeschlossen werden. Damit keine nachhaltigen Entwässerungsprobleme entstehen und mit der notwendigen Sorgfalt das Drainagesystem repariert wird, sieht der Ortsvorsteherkandidat die städtische Bauaufsicht hier in der besonderen Pflicht, diese Arbeiten Kanal für Kanal und Baustelle für Baustelle zu überwachen. Bereits in den letzten Tagen ist Risch auf dem Remagener Bauamt vorstellig geworden, um die Stadt zum Handeln aufzufordern und nachhaltigen Schaden vom Baugebiet abzuwenden.

 

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