WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

WDR LOKALZEIT Bonn:
Video vom 07.07.08 
mehr...

Archiv / Aktuelles 2005-2011 / Presseberichte 2006-2011 / Garage statt Gewerbe
 

Artikelarchiv vom 14.02

GENERAL-ANZEIGER online

  drucken

Garage statt Gewerbe

Wählergruppe kritisiert Promenaden-Politik

 

REMAGEN. Ob die Rheinpromenade neu gestaltet wird, um eine neue private Tiefgarage besser zur Geltung zu bringen, fragt sich die Wählergruppe Remagen. Deren Mitglied Peter Wyborny hat nach eigenen Angaben seinen Ohren nicht getraut, als dieser „neueste Beleg eines, fehlenden gemeinsamen Konzeptes für die Remagener Innenstadt seitens der Verwaltung“ zunächst in den nicht öffentlichen Ausschüssen ausgeführt worden sei. In der jüngsten öffentlichen Remagener Ortsbeiratssitzung habe es jedoch jeder bestätigt bekommen, sagt Wyborny: „Genau dort, wo die neue Rheinpromenade entsteht, wird vorhandene Gewerbefläche in eine Tiefgarage umgewandelt, weil der Eigentümer, eine Bank, bei der bisherigen Promenadengestaltung ein Jahr erfolglos die Gewerbefläche vermarktet hatte. Es geht um die zeitweise von einer Eisdiele genutzte Gewerbefläche im ehemaligen Chinarestaurant neben dem Haribohaus.“

 

Als Immobilienbesitzer verstehe er ein solches Handeln der Politik nicht, erklärte Wyborny. Nach Jahren des Wartens solle die Neugestaltung des ersten Drittels der Rheinpromenade von Remagen endlich kommen. Mehr Attraktivität solle den touristischen Wert von Remagen erhöhen und die Innenstadt beleben. Er erwarte nach Abschluss der Neugestaltung eine höhere Nachfrage an Gewerbeflächen am Rhein und eine „echte Chance“ für Remagen: „Und was macht Remagen daraus? Bevor die Rheinpromenade fertig gestellt ist, wird bereits im sogenannten Fachausschuss einer Nutzungsänderung Gewerbefläche in Tiefgaragenstellplätze zugestimmt.“ Seiner Meinung nach sollte der neuen Rheinpromenade erst einmal ein Jahr Zeit zum Entwickeln eingeräumt werden, bevor der attraktivste weil sanierte Teil einer gewerblichen Nutzung entzogen wird. Wyborny teilt auch nicht die Auffassung der Verwaltung, die dem Ortsbeirat ein Mitspracherecht bei der Nutzungsänderung abspreche. Ob sich an bedeuten der Stelle Gewerbe oder eine Tiefgarage befände, präge schon das Erscheinungsbild der Stadt, und damit wäre der Ortsbeirat zu hören gewesen, findet die Wählergruppe Remagen.  sim

 

Impressum WählerGruppe Remagen e.V. Diese Seite Weiterempfehlen