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RZ-Online Artikelarchiv vom 23.07.2010

Hecken sieht den Oberwinterer Hafen als glanzvolles Portal 

 Hafen Oberwinter - IT-Unternehmer Karl Hecken
Foto: Gausmann

Der Großunternehmer Karl Hecken sieht in dem Oberwinterer Hafen ein großes Potenzial. Er hat auch schon einige Ideen und würde die nur zu gerne umsetzen.

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von Judith Schumacher

Oberwinter - Der Oberwinterer Hafen biete eine Menge Potenzial – meint der Unternehmer Karl Hecken. Und dieses Potenzial würde er gern zutage fördern.

Der Oberwinterer Hafen: ein glanzvolles Portal in Richtung Nordrhein-Westfalen. Diese Vision hat jedenfalls der bekannte IT-Großunternehmer Karl Hecken. Diese Vision würde er auch gerne umsetzen. Im Gespräch mit der Rhein-Zeitung erläutert er seine Ideen.

Der Magnat, der vor elf Jahren mit seinem Firmenkonsortium in das ehemalige Gebäude der LGA Gastechnik, Bonner Straße 10, in Rolandseck gezogen ist, wünscht sich ein Umdenken in der Kommunalpolitik: „Die Stadt Remagen braucht für den Hafen eine Vision – es wäre hier so vieles möglich.“

Der Wahl-Oberwinterer hat bereits Pläne mit dem Arbeitstitel „Wohnen und Arbeiten am Rhein“ von einem Architekturbüro entwickeln lassen. Die Idee: In einem so genannten „Boardinghouse“ – einer hochwassersicheren Appartementanlage für Manager, die wie ein Hotel betrieben wird – Arbeit und Wohnen zu kombinieren.

Hecken ist seit Jahren im IT-Bereich tätig und zudem Präsident des „Elephants Club“, ein gemeinnütziger Verein von Business-Network-Experten mit sozialem Engagement. Somit verfügt er über gute Kontakte zu höchsten Managerkreise hinein. „Ich könnte Ihnen hier jeden Investoren hinbringen“, sagt er. Allerdings dürfe es bei viel versprechenden Plänen nicht immer so aussehen, als ob zuerst nur die Probleme in den Vordergrund gestellt werden oder sich die politischen Entscheidungsträger gegenseitig beharken.

Er spricht dabei aus Erfahrung: Schon sein Ansinnen, auf seinem 10.000 Quadratmeter Gelände ein „Betreutes Wohnen“ einzurichten, ist gescheitert. Resultat: Mittlerweile steht das gut frequentierte Heim in Mehlem.

Hinsichtlich der Besitzverhältnisse am Hafengelände sieht Hecken keine Probleme. Er kann sich vorstellen, sowohl mit Ulrich Schwingenheuer-Linden als dem neuen Eigentümer des an die Oberwinterer Werft grenzenden, 15 000 Quadratmeter großen Geländes als auch mit Günter Müller, dem Betreiber der Werft, eine gemeinsame Lösung zu finden.

Und Lärmbelästigung stelle auch kein Problem dar. „Weder durch die Werft, die in das Gelände integriert werden könnte, noch durch die B9 oder die Bahntrasse“, glaubt Hecken mit Blick auf Flüsterbeton für die Straßen, der den Geräuschpegel zu 80 Prozent reduziere, und die Bahn, die für Lärmschutz Sorge tragen müsse. Und schließlich sind nun auch auf dem Grund und Boden von Hecken die Besitzverhältnisse geklärt. Gemeint ist das 2500 Quadratmeter große Bürogebäude in der Bonner Straße 10.

Die Firmenansiedlung in dem 2500 Quadratmeter große Bürogebäude in der Bonner Straße 10 wurde im Rahmen eines Strukturförderprogramms (RIM Modell) vom Land Rheinland-Pfalz, dem Kreis und der Stadt Remagen unterstützt. Ein langfristiges, sehr kostenaufwendiges Finanzierungsmodell, bei dem das Eigentum erst nach 20 Jahren übertragen worden wäre und das eine flexible Nutzung der Immobilie nicht fördert.

Ende des vergangenen Jahres haben die Gesellschafter der Immobilienverwaltungsgesellschaft Rolandseck die öffentlichen Gelder abgelöst und die Immobilie komplett übernommen. „Jetzt können wir dem Haus die Ausrichtung geben, die wir schon lange geplant haben. Es ist höchste Zeit, dass dieses fantastische Gebiet am Hafen vernünftig entwickelt und sein Potenzial auch ausgeschöpft wird“, sagt Karl Hecken.

Hintergrund

Auf zwei Branchen konzentrieren

Wie es in Rolandseck mit dem großen Gebäude in der Bonner Straße 10 weitergehen soll, darüber haben die Gesellschafter der verantwortlichen Immobilienverwaltungsgesellschaft Rolandseck eine klare Vorstellung: „Wir wollen in dem Gebäude zwei Branchen als Mieter konzentrieren. Zum einen soll es zu einem Facharzt-Zentrum ausgebaut werden, zum anderen soll dort eine Art IT-Campus mit jungen, auch kleineren Unternehmen entstehen.“, führt Gesellschafter Karl Hecken aus. Bereits jetzt haben 120 Menschen dort ihren Arbeitsplatz. Mehr als 80 davon in vier Fachfirmen von Hecken selbst.

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