WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Handelsblatt Höptner TeldaFAX

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Hans-Gerd Höptner

Sanierungsexperte führt jetzt Teldafax

11./12.03.2011

Düsseldorf.  Er kümmert sich zwar gern um seine Gartenanlage auf der Rheinhöhe, am liebsten aber beschäftigt sich Hans-Gerd Höptner mit seinem Streckenpferd: der Sanierung angeschlagener Firmen. 69 Jahre alt ist der gebürtige Remscheider schon. Jetzt tritt er ein Amt an, dass auch wesentlich jüngere in Atem halten würde: Höptner wird Chef von Teldafax und folgt auf Klaus Bath, den die neuen Eigentümer in dieser Woche seines Amtes enthoben haben.

Teldafax, der größte unabhängige Stromanbieter Deutschlands, gleicht derzeit mehr einer Baustelle als einem Unternehmer. Kunden beschweren sich über falsche Rechnungen und einbehaltene Guthaben, Netzbetreiber haben Teldafax mehrfach wegen Zahlungsverzug abgeschaltet, und die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt wegen des Verdachts auf Insolvenzverschleppung.

Und nun kommt Höptner. Dem Mann eilt als Sanierer ein erstklassiger Ruf voraus. Höptner ist kein Energieexperte, hat aber viel Erfahrung mit der Stabilisierung von schiefliegenden Unternehmen. Weit mehr als 20 Firmen hat Höptner saniert. Er begleitete die Restrukturierung des Küchenherstellers Alno und war beim Unterwäschehersteller Schiesser aktiv.

Zu seinen Plänen bei Teldafax will sich Höptner heute erstmals äußern. Trotzdem ist der promovierte Ingenieur hinter den Kulissen schon aktiv, wie aus dem Unternehmen zu hören ist. Gradlinig, fokussiert und mit hohem Druck, so heißt es, arbeitet sich Höptner durch das Unternehmen und das, was man bei Teldafax als Buchhaltung bezeichnet. Er hat viel zu tun. Höptner muss Kunden beruhigen, Banken besänftigen und die Mannschaft neu motivieren – und alles das in einer Phase, in der jederzeit die Staatsanwaltschaft klingeln kann. Eines ist sicher: Vor dem Sanierer liegen aufregende Tage.

ASPECT.online

Stromanbieter Teldafax:
Hans-Gerd Höptner soll als neuer CEO sanieren

11. März 2011

Der 69-jährige Hans-Gerd Höptner soll als neuer Vorstandsvorsitzender den Stromanbieter Teldafax sanieren, der mehrheitlich von der CPA Invest AG übernommen wurde. Auf der heutigen Pressekonferenz dementierte der neue CEO Presseberichte, nach denen der bisherige CEO Klaus Bath und sein Vorstandskollege Dr. Gernot Koch aus dem Vorstand ausgeschieden seien. Beide stünden dem Unternehmen zunächst als normale Vorstände weiter zur Verfügung. “Am Montag werden wir die Ressortverteilung vereinbaren”, so Höptner.

„Mit Dr. Höptner“, so der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Hans Peter Döhmen, „haben wir einen erfahrenen Top-Manager gewinnen können, der schon etliche Unternehmen aus der Schieflage herausgeführt und wieder auf solide Füße gestellt hat.“ In einer Pressemitteilung stellt Teldafax Höptners Werdegang dar: “Höptner war nahezu 30 Jahre bei namhaften Konzernen und Konzerntochtergesellschaften vor allem in den Bereichen Werkzeug- und Maschinenbau sowie der Automobil-, Textil und Möbelbranche tätig. Als Geschäftsführer und CEO ist er u.a. für die Sanierung bzw. Restrukturierung des Autospediteurs Walon, später Richard Lawson, oder der Schiesser Group AG verantwortlich gewesen”.

“Die nächsten Wochen“, erklärte Höptner, „werden entscheidend für die Zukunft des Unternehmens sein.“ Ziel sei es, Teldafax mittelfristig in die Gewinnzone zu führen. Der bisherige Vorstandsvorsitzende, Klaus Bath, und der COO des Unternehmens, Dr. Gernot Koch, bleiben im Vorstand, um Höptner bei seiner Aufgabe zu unterstützen. „In 100 Tagen“, so der neue Vorstandsvorsitzende, „lassen wir uns gern an ersten Ergebnissen messen.“

In der Vergangenheit wurde immer wieder von finanziellen Schwierigkeiten und gravierenden Zahlungsverzögerungen seitens Teldafax an Netzbetreiber berichtet. Außerdem habe es eine hohe Zahl von Kundenbeschwerden gegeben, die sich auf unglückliches Geschäftsgebaren des Stromanbieters bezogen. Die Finanz-Tipps berichteten mehrfach.

Unterdessen bräuchten sich Teldafax-Kunden derzeit generell keine Sorgen zu machen, künftig keinen Strom mehr geliefert zu bekommen. “Natürlich werden sie weiter von uns beliefert. Sie brauchen auch nicht befürchten, dass sie in die Grundversorgung zurückfallen,” so Höptner weiter.

 

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