WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Klimaschutz & Energiewende

WählerGruppe Remagen fordert gemeinsames Klimaschutzkonzept für Kommunen an der Rheinschiene

Bundesumweltministerium fördert bis zu 65 %

Förderanträge können bis zum 31. März 2012 gestellt werden

 

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Bad Breisig, Sinzig und Remagen sollen vor dem Hintergrund der aktuellen Verhandlungen über die Gründung gemeinsamer Stadtwerke und dem Schulterschluss bei der Suche nach Standorten für Windräder noch einen Schritt weiter gehen und nun auch ein gemeinsames Klimaschutzkonzept auf den Weg bringen. „Was unsere nordrhein-westfälischen Nachbarkommunen können, dass sollte auch hier an der Rheinschiene möglich sein“, verweist die Fraktionsvorsitzender der WählerGruppe Remagen (WGR) Ute Kreienmeier auf Alfter, Meckenheim, Swisttal und Wachtberg, die aktuell ein sogenanntes interkommunales Klimaschutzkonzept in Auftrag gegeben haben. Diese vier Kommunen werden nun eine Energiebilanz erstellen, das Potenzial für die Energieeinsparung, die Effizienssteigerung und die Verwendung erneuerbarer Energien prüfen und auf dieser Basis konkrete Maßnahmen vorschlagen, die bis 2020 umgesetzt werden sollen. Dabei belaufen sich die Kosten für die Kommunen auf rund 56.000 Euro, wobei das Bundesumweltministerium einen Zuschuss von rd. 41.000 Euro gibt.

 

Worte müssen Taten folgen

„Klimaschutz, Energieversorgung und –einsparung gehören zu den wichtigsten Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Kommunen sind wichtige Akteure im lokalen Klimaschutz und ohne Kommunen ist die Energiewende nicht zu schaffen. Und wenn wir es wirklich ernst damit meinen, dann sollten jetzt den Worten auch Taten folgen“, so die WGR-Ratsmitglieder Ute Kreienmeier und Dr. Peter Wyborny. Gegenwärtig würden bundesweit zahlreiche Projekte auf kommunaler bzw. regionaler Ebene initiiert, um die bundespolitischen Vorgaben zur Reduzierung von CO2-Emmissionen einzuhalten. Attraktive Förderprogramme veranlassten viele Kommunen dazu, ein sogenanntes integriertes Klimaschutzkonzept in ihrem kommunalen Entwicklungsrahmen zu verankern. Ein solches Konzept zeige auf, wie die CO2-Emmissionen in den wichtigsten kommunalen Handlungsfeldern gemindert werden können und nehme dabei insbesondere auch die Wirtschaftsunternehmen und Bürger mit.

 

Fachausschüsse beraten über Klimaschutzkonzept

In Remagen hätten sich die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, Freie Bürgerliste, WählerGruppe Remagen und die fraktionslosen Ratsmitglieder Beate Schleitzer und Reinhold Langen bereits im letzten Jahr intensiv mit dem Thema fachlich auseinandergesetzt und dazu auch externen Sachverstand eingeholt. Vom Ergebnis her sei in den Gremien immer wieder ein ganzheitliches Vorgehen gefordert worden, was die Erstellung eines Energie- bzw. Klimaschutzkonzeptes anbelange. Die Fraktion WählerGruppe Remagen begrüße es daher, dass ihr Antrag auf Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes nunmehr in den Fachausschüssen beraten werden soll. Mit Blick auf die Förderfristen der BMU-Richtlinien zur Förderung von Klimaschutzprojekten sollten von kommunaler Seite nun so schnell wie möglich die Grundlagen und Voraussetzungen geschaffen werden, um rechtzeitig bis zum 31. März 2012 entsprechende Förderanträge (http://www.kommunaler-klimaschutz.de/förderprogramme/bmu-förderprogramm) einreichen zu können.

 

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