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RZ-Online Artikelarchiv vom 17.01.2009

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Mehr Pfiff für Remagen

WählerGruppe will die Stadt attraktiver machen und setzt dabei auf Tourismus und die Hochschule

Wie kann Remagen in der Zukunft besser dastehen? Die WählerGruppe hat ihre eigenen Vorstellungen.

 Raumschiff Fachhochschule

Das „Raumschiff Fachhochschule“ muss endlich in der Stadt landen, fordert die WählerGruppe Remagen.

REMAGEN. Die Stadt Remagen nutzt ihr Potenzial nicht. Davon ist die WählerGruppe Remagen überzeugt. Verwaltung und Politikkollegen im Stadtrat wirft die Wähler- Gruppe Remagen Konzeptions- und Visionslosigkeit vor. Ihre Antwort darauf ist ein Strategie-Entwurf: "Remagen, die Hochschulstadt mit Pfiff".

In den Augen der Wähler- Gruppe Remagen und ihrer Protagonisten Ute Kreienmeier, Hans-Gerd Höptner und Peter Wyborny hat Remagen kein Zukunftskonzept. Und weil man keine Vorstellung davon habe, wohin sich Remagen entwickeln soll, werde die Innenstadt weiter veröden und das vorhandene touristische und wirtschaftliche Potenzial nicht ausgeschöpft. Vor dieser - aus ihrer Sicht "frustrierenden Ausgangsposition" - ist es für die Kommunalpolitiker dringend an der Zeit, "sich völlig neu und mutig auf die Zukunft einzustellen". Ihr Ansatz: Tourismus und Hochschule miteinander verbinden und die Remagener Innenstadt zu einem attraktiven Studentenviertel ausbauen.

"Wir haben eine Fachhochschule, die sich in Rekordzeit einen Namen in der Republik gemacht hat. Wir haben ein Arp Museum, das demnächst noch mehr weltweit bekannte Künstler präsentieren wird. Wir haben mit den Brückenpfeilern ein geschichtsbuchträchtiges Relikt des Zweiten Weltkrieges. Wir haben die Rheinpromenade, den Rolandsbogen, den Hafen Oberwinter, eine schmucke Innenstadt und und und. Aber die Remagener Entscheider haben keine Idee, kein Konzept, keinen Plan, wie sie diese Alleinstellungsmerkmale miteinander verbinden", beschreibt Stadträtin Ute Kreienmeier die Situation aus Sicht der WählerGruppe.

Studenten anlocken

Kern des Strategie-Entwurfes von Kreienmeier, Höptner, Wyborny und Kollegen sind die Fachhochschule und die Innenstadt. In zehn Jahren Rhein-Ahr-Campus sei es nicht gelungen, den Trabanten Fachhochschule in das Leben der Gesamtstadt zu integrieren. Man lebe nebeneinander her statt miteinander. "Unsere Leitidee ist es, die Remagener Innenstadt zu einem gemischten Studentenviertel mit Altstadtcharakter umzubauen. Das Remagener Studentenquartier soll ein gemischtes Nutzungsprofil aus Wohnen mit Einzelhändlern, Geschäften und vermehrt studentisch geprägten Gaststätten werden. Bereits vorhandene und neue Kunstgalerien würden diese neue Mischung abrunden", so Peter Wyborny. Für die WählerGruppe bekämen Studenten so einen Anreiz, auch in der Gesamtstadt zu wohnen, was sie bisher nur in einer verschwindend geringen Zahl täten. Doch auch für Besucher, die die zahlreichen touristischen Höhepunkte der Stadtteile besuchen, wie Arp Museum und Rolandsbogen, oder für Schiffsausflügler, die an die Rheinpromenade kommen, würde die Innenstadt als Ausflugsziel interessant.

Klare Vorstellungen haben die Kommunalpolitiker auch, wie die "Hochschulstadt mit Pfiff" Wirklichkeit werden kann. "Ein Entwicklungskonzept für die Innenstadt müsste aufgestellt werden. Investitionen zur Standortaufwertung durch die Förderung privater Hausbesitzer wären erforderlich. Die Stadt bräuchte ein Präsentationskonzept für die Rheinpromenade und ein ganzjähriges Veranstaltungskonzept, das auf den neuen Charakter der Innenstadt abgestimmt ist. Und wir müssten Strategien entwickeln, wie wir Satelliten wie Arp Museum oder Hafen Oberwinter besser an die Stadt anbinden", erklärt Hans-Gerd Höptner.

Nach Förderung gefragt

Erste Gespräche, inwieweit das Land bereit ist, dieses Projekt zu fördern, hat die WählerGruppe schon geführt. "In Mainz hat man uns versichert, dass Remagen sich für ein solches Projekt geradezu anböte. Es gibt Programme, der Stadt bei Konzeptionierung und Umsetzung mit Sachverstand und Finanzen zu helfen", so Ute Kreienmeier. In Mainz sei aber auch eine Bedingung genannt worden. Erst müsse die vor 20 Jahren begonnene Stadtsanierung abgerechnet sein. Warum das nicht längst passiert ist, bleibt der WählerGruppe allerdings ein Rätsel. (ua)

Hinweis: Dieser Artikel stammt aus unserem Archiv.
Die darin enthaltenen Informationen könnten inzwischen überholt sein!

 

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