WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Mitgliederversammlung der WählerGruppe:

„Mit griffigem Namen und neuen Kräften“

Verschrottung des Asbestschiffes „Bellevue“ als kommunalpolitischer Erfolg

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Mit „griffigem“ Namen und neuen Vorstandskräften startet Remagens jüngste kommunalpolitische Gruppierung in die zweite Hälfte der Wahlperiode des Stadtrates. So verkürzte die Mitgliederversammlung jetzt durch einstimmigen Beschluss den Vereinsnamen auf „WählerGruppe Remagen e.V.“ (WGR). „Diese Kurzformel hat sich bereits in den letzten Jahren mehr und mehr in der Presse und auch Bevölkerung eingebürgert“, begründete die 1. Vorsitzende, Stadträtin Ute Kreienmeier, vor den versammelten Mitgliedern in der Oberwinterer Gaststätte „Zum Goldenen Anker“ den Antrag auf Satzungsänderung. Die WählerGruppe hatte sich spontan 3 Monate vor den letzten Kommunalwahlen im Juni 2004 gegründet und konnte auf Anhieb einen Platz sowohl im Remagener Stadtrat als auch im Oberwinter Ortsbeirat erringen.

Mit griffigem Namen und neuen Kräften

Neue Kräfte gibt es auch an der Spitze des Vorstandes: Zum 1. Stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung Dr.-Ing. Hans-Gerd Höptner. Er wohnt seit neun Jahren mit seiner Familie in Oberwinter und ist selbstständig als Unternehmensberater tätig, spezialisiert in der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen des größeren Mittelstandes. In der Remagener Kommunalpolitik hat er sich in den letzten Jahren immer wieder zu Wort gemeldet, zuletzt unter dem Titel „Konzeptlos in die Zukunft?“ zum heftig diskutierten Thema Stadtentwicklung.

Zum 2. Stellvertretenden Vorsitzenden wurde der gelernte Hotelbetriebswirt Christian Stein aus Oberwinter gewählt. Er führt im bekannten Oberwinterer Haus „Hotel Stein“ am Hafen im IT-Bereich ein selbständiges Büro für Kleinunternehmer und Freiberufler mit dem Schwerpunkt Internetdienstleistungen, Webdesign und Online-Marketing. Christian Stein ist gleichzeitig als Mitglied in den Oberwinterer Ortsbeirat nachgerückt. Für die Bewohner des Hafenortes steht er damit ab sofort als Ansprechpartner zur Verfügung.

Als ihren bislang größten kommunalpolitischen Erfolg nahmen die Mitglieder die Verschrottung des Asbestschiffes „Bellevue“ auf der Oberwinter Schiffswerft auf. Seit 2004 hatte die WählerGruppe die Beseitigung des Schrottschiffs immer wieder hartnäckig auf die Tagesordnung der zuständigen Stellen in Kreis und Land gebracht. Sorge bereitet den Mitgliedern allerdings der mangelnde Fortschritt beim notwendigen Abbau des Wracks. So hatte Landrat Jürgen Pföhler, zuständig für den Vorgang als Untere Abfallbehörde, im Oktober des letzten Jahres verkündet, dass die vollständige Entsorgung des Schiffes bis Jahresende 2006 abgeschlossen sein solle. Sehr zum Ärger der Rolandsecker Bürgerinnen und Büger scheint jedoch zurzeit Stillstand in die Beseitigung des Schiffsrumpfs mit der gefährlichen Fracht eingetreten zu sein.

Zufrieden zeigten sich die Mitglieder der WählerGruppe auch mit der Verbesserung des Wegezustandes auf der Rheinhöhe zwischen Oberwinter und Rolandswerth. So hatten sich verärgerte Erholungssuchende über den verschlammten Zustand der Waldwege beklagt. Auch mit Blick auf die Gestaltung des Umfeldes rings um das Arp-Museum reichte die WählerGruppe daraufhin im Mai einen Antrag im Stadtrat ein. „Auch wenn dieser Antrag formal abgelehnt wurde, meldete das städtische Bauamt schließlich im November »Vollzug«, freut sich Stadträtin Kreienmeier über den Erfolg, „dass sich manche Strecken wieder ohne Gummistiefel erwandern lassen“.

Im laufenden Jahr wollen sich Vorstand und Mitglieder schwerpunktmäßig mit dem Thema Stadtentwicklung in Remagen beschäftigen und hier das Gespräch mit Remagens Bürgerinnen und Bürger suchen. Informationen über die WählerGruppe sind im Internet demnächst unter der neuen Domain  www.waehlergruppe-remagen.de abzurufen.

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