WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

WDR LOKALZEIT Bonn:
Video vom 07.07.08 
mehr...

Archiv / Aktuelles 2005-2011 / Veröffentlichungen 2005-2011 / Ortsbeirat Kripp
 

Premiere der WGR mit einer Ortsbeiratsliste in Kripp

„WählerGruppe will vorhandene Nahversorgung im Ortskern stärken“

      drucken    

Auch in Kripp tritt Remagens jüngste kommunalpolitische Gruppierung als Alternative zu den Etablierten mit einer attraktiven Ortsbeiratsliste zur Wahl am 07. Juni an. „Wir wollen für all die Kripper Bürgerinnen und Bürger eine neue politische „Anlaufstelle“ sein, die sich in der FBL- und CDU-Politik für zusätzliche Einkaufsgroßmärkte außerhalb der Ortszentren nicht wiederfinden können“, betont Hans-Jürgen Albrecht als Kripper Spitzenkandidat der WählerGruppe Remagen e.V. (WGR). Im neu gewählten Ortsbeirat will er sich deshalb für den Erhalt einer guten Nahversorgung einsetzen. „Wir wollen, dass in Kripp gerade auch für ältere Menschen rund um die neue Ortsmitte eine fußläufig erreichbare Versorgung erhalten bleibt“, unterstreicht auch die Vorsitzende Ute Kreienmeier eine zentrale Forderung der WählerGruppe Remagen. „Aber auch die Einwohner dürfen nicht ganz vergessen, hier im Ort einzukaufen“, sieht Albrecht nicht nur die Ortspolitik in der Verantwortung.

Neben der Ausrichtung ihres Programms stand auf der Wahlversammlung im Hotel-Restaurant Rhein-Ahr zunächst die Wahl einer Ortsbeiratsliste im Vordergrund. Neben ihrem Spitzenkandidaten Hans-Jürgen Albrecht konnte die WGR mit Walburga Weber, Waltraud und Otto Rübsamen, Johannes Kreutz sowie Jessica Klein überwiegend schon sehr bekannte Persönlichkeiten aus dem Quellenort für die Liste der WählerGruppe gewinnen. „Mit diesen Kandidaten ist es uns gelungen, für die WGR eine hervorragende Mannschaft für die Wahlen zum Ortsbeirat Kripp aufzustellen“, freut sich Ute Kreienmeier.

 

„Kleine und große Baustellen“

In der anschließenden Diskussion der kommunalpolitischen Aufgaben hatte Walburga Weber rasch eine Liste von „kleinen und großen Baustellen“ für die zukünftige Arbeit im Ortsbeirat vorgetragen. Als Hauseigentümerin in der Quellenstraße und Betreiberin eines Imbissstandes neben dem Quellen-Lehnig-Gelände wusste sie nur all zu gut zu berichten, wo „hier der Schuh drückt“. Ob nun die starke Verschmutzung der Häuser, Regenrinnen und Bürgersteige in der engen Quellenstraße, wo die Anwohner als Ausgleich für den ständig rollenden Pkw-Durchgangsverkehr zur Fähre dringend eine Unterstützung von der Stadt zum Anstrich ihrer Fassaden gebrauchen könnten. Oder auch die tägliche Raserei der Autos auf dieser Tempo-30-km/h Strecke: „Da hat keine Katze eine Chance“, sieht Walburga Weber hier die Notwendigkeit für regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen zum Schutz von Mensch und Tier. Für die kleine Parkanlage gegenüber von Quellen-sehnig möchte sie zur Sauberhaltung gerne ein „Hundeklo“ eingerichtet wissen. Auf Fortschritte hofft sie für die geplante Bebauung auf dem Quellen-Lehnig-Gelände, nicht zuletzt, um im Zuge dieser Maßnahmen den erforderlichen „Lückenschluss“ im Hochwasserschutz zu sichern. „Für den Fortgang der Investitionen muss aber auch insgesamt ein freundlicheres Umfeld geschaffen werden“, verweist Weber auf das unbefriedigende und zurzeit nicht gerade anlockende Gesamtbild mit beispielsweise zerbrochenen Fensterscheiben auf dem unbewohnten Grundstück der „Alten Wäscherei“ an der Ecke „Rheinallee/Quellenstraße“.

 

Nackte Betonwände begrünen

Noch nicht gelöst ist ebenfalls eine optisch ansprechende Gestaltung der für den Hochwasserschutz wichtigen Hochwassermauer im Bereich „Am Badenacker“. „In Berlin sind die Mauern abgerissen worden, hier wurden sie gebaut“, spielt Ortsbeiratskandidatin Weber auf die „nackten, unansehnlichen Betonwände“ an. Hier will sich die Mannschaft der WählerGruppe für eine Begrünung der städtischen Betonflächen einsetzen, zum Beispiel durch Anpflanzen von Efeu oder „Wilden Wein“. Gleichwohl konnte man bei einer Ortsbesichtigung bereits feststellen, dass die Bauherren zumindest in Teilen des Bauwerkes hierfür ungünstige bauliche Voraussetzungen geschaffen haben, die noch zu überwinden sind.

Das Wahrzeichen von Kripp, den alten Wasserturm, möchten Otto Rübsamen und Johannes Kreutz wieder auf die Agenda der Kripper Ortspolitik setzen. „Seit 25 Jahren passiert hier nichts mehr: Die alte Turmspitze liegt wohl in Remagen auf dem Bauhof und der alte Wasserkessel ist verschrottet“, wusste Rübsamen zu berichten. Die WählerGruppe Remagen möchte daher erreichen, dass die Ortspolitik den „Gesprächsfaden“ mit der damals wohl etwas „vergraulten“ Kölner Eigentümerfamilie wieder aufnimmt. „Vielleicht gelingt es uns gemeinsam, dass sich das Rad wieder dreht und die damals vorhandenen Visionen für den Kripper Wasserturm doch noch Wirklichkeit werden können“, sehen Rübsamen und Kreutz eine ambitionierte Aufgabe für Vereine, Politik und die gesamte Ortsgemeinschaft im Quellenort.

 

Impressum WählerGruppe Remagen e.V. Diese Seite Weiterempfehlen