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RZ-Online Artikelarchiv vom 27. August 2011

Bewegung im Streit um Erdaufschüttungen in Oberwinter

 

Umwelt Rechtsausschuss sucht mit Bürgern gemeinsam eine Lösung

 

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Von unserem Mitarbeiter

Andreas Wetzlar

 

Oberwinter. In Sachen „Erdaufschüttungen am Unkeler Weg“ im Remagener Ortsteil Oberwinter (die RZ berichtete) kommt es zu Bewegungen. Zum Glück jedoch nur im übertragenen Sinne. Denn bei einem Ortstermin nahm sich der Rechtsausschuss des Kreises Ahrweiler der Eingabe von Christian Kergel an, die dieser bereits im Jahr 2008 eingereicht hatte. Unter Vorsitz von Markus Dietzmann wurden die massiven Erdaufschüttungen in Augenschein genommen und die Beteiligten, Christian Kergel als Nachbar sowie Melanie Koch und Ralf Stahl von der Unteren Bauaufsichtsbehörde der Kreisverwaltung, angehört.

 Kreisrechtsausschuss Unkeler Weg

Quelle: RheinZeitung

 

Nach Aussage von Melanie Koch liegen drei unterschiedliche Aufschüttungen vor. Zu zweien, nämlich der nicht mehr benötigten Baustraße sowie der unteren Aufschüttung, die sich nicht mit dem gültigen Bebauungsplan in Übereinstimmung bringen lasse, seien bereits Beseitigungsverfahren seitens der Kreisverwaltung eingeleitet. Die dritte Aufschüttung, die sich von der Straße aus in Richtung der Privatgrundstücke erstreckt, sei die Kreisverwaltung nicht zuständig. Auf Nachfrage der RZ erklärte Markus Diezmann den weiteren Verlauf des Verfahrens. Demnach werde zunächst eine Beratung innerhalb des Kreisrechtsausschusses durchgeführt, im Anschluss würden die beteiligten Parteien über das weitere Vorgehen schriftlich informiert.

 

Dass die Kreisverwaltung selbst um eine Lösung bemüht ist, geht aus einem Schreiben an die Grundstückseigentümer aus der Abteilung Bauen, datiert vom 15. August, hervor. Wie es darin heißt, beabsichtigt die Kreisverwaltung, gegen den Verursacher der Aufschüttungen, die Terra Rhenus Vermögensverwaltungs GmbH, die Beseitigung zur vollständigen Entfernung der Aufschüttung auf ausgewiesenen Grundstücken mittels bauaufsichtlicher Verfügung anzuordnen.

 

Für Christian Kergel, der rund drei Jahre auf eine Entscheidung des Kreisrechtsausschusses warten musste, ist eines besonders wichtig: „Es geht mir nicht um die Aussicht auf das Rheintal, sondern vielmehr um die Sicherheit, die ich durch die ungenehmigten Aufschüttungen für die Allgemeinheit gefährdet sehe.“

 

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