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RZ-Online Artikelarchiv vom 09.03.2010

Viele Politiker stärken Georgi den Rücken

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Reaktionen nach der Bürgermeisterwahl: Ergebnis verspricht Kontinuität und Neuanfang zugleich

REMAGEN. Einen Tag nach der Wiederwahl von Herbert Georgi (CDU) gratulieren auch die kommunalen Nachbarn. Stellvertretend für Bernd Weidenbach, den Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde (VG) Bad Breisig, zeigten sich Hans-Josef Marx, Beigeordneter der VG, sowie Gabriele Hermann-Lersch, Beigeordnete der Stadt, erfreut. "Das gute Ergebnis drückt den Willen der Bürger aus. Für den Zusammenschluss Rhein-Meile-Aktive bedeutet dies aber auch die kontinuierliche Fortführung der guten Zusammenarbeit", waren sich die beiden Beigeordneten einig. Dem konnte sich auch Sinzigs Bürgermeister Wolfgang Kroeger nur anschließen: "Wir machen dort weiter, wo wir am Freitag aufgehört haben."

"Wir sind sehr zufrieden. Der Neuanfang der CDU drückt sich auch im Votum der Bürger aus. Kein Verständnis haben wir aber nach wie vor für das Verhalten der WählerGruppe. Wahlkampf in dieser Art ist nicht tolerabel", machte Walter Köbbing für die CDU deutlich.

Einen besseren Informationsfluss aus der Verwaltung erhofft sich die FBL für die neue Amtszeit des Bürgermeisters. "Das Ergebnis ist zufriedenstellend. Die gute Zusammenarbeit in der Zukunft steht somit auf sicheren Beinen", so Otto Lembke für die FBL.

Christiane Wießmann, Fraktionsvorsitzende der SPD, kritisierte die schlechte Wahlbeteiligung, rief gleichzeitig aber auch zu einem besseren Umgang miteinander im Rat auf: "Das Klima sollte sich deutlich verbessern, sodass wir gemeinsam das Wohl der Stadt erreichen."

Karin Keelan, stellvertretende Fraktionssprecherin der Grünen, zeigte sich ebenfalls enttäuscht von der sehr geringen Wahlbeteiligung. "Schade, dass es keine Stichwahl geben wird. Es ist aber auch überraschend, dass eine deutliche Mehrheit hinter Herbert Georgi steht. Dieses Bürgervotum werden wir respektieren. Für uns bleibt zu hoffen, dass sich der Bürgermeister auch nach der Wahl an seine ,grünen" Aussagen erinnern wird", hofft Keelan auf ein konstruktives Miteinander.

Einen ebensolchen respektvollen und an den Sachthemen orientierten Umgang im Rat fordert auch Ulrich van Bebber, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP, ein. "Die Bürger haben sich sowohl für die Person als auch für die Arbeit von Bürgermeister Georgi entschieden. Die Phase des Streits in den Gremien sollte endlich beendet sein. Jetzt gilt es, sich den Problemen der Stadt Remagen zuzuwenden. Denn davon gibt es genügend", lautete die Aufforderung des FDP-Politikers.

Versöhnliche Töne schlägt nun auch die WählerGruppe Remagen an. Im Newsletter von Ute Kreienmeier heißt es, mit dem Glückwunsch an Herbert Georgi verbinde man auch die Hoffnung, den Neustart der Amtsperiode mit einem wirkungsvollen Politikwechsel im Stadtrat und Rathaus zu verknüpfen. Kreienmeier: "Das wird aber sicherlich nicht nur eine Aufgabe für den im Amt bestätigten Bürgermeister, sondern auch der Fraktionen im Stadtrat sein. Remagen wird es guttun, wenn alle daran arbeiten, nun ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ziel muss es sein, dass der Bürgermeister zukünftig mit allen Fraktionen zusammenarbeitet. In Remagen kommt es dringend darauf an, neue Entwicklungen anzustoßen und erfolgreich auf den Weg zu bringen." (wet/rbr)

 

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