WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Becher-Gelände: „Schluss der Debatte!“

WählerGruppe sieht Remagener Innenstadt in akuter Gefahr
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 Schluss der Debatte“ und eine rasche Entscheidung über das geplante Einkaufszentrum auf dem Becher-Gelände fordert die WählerGruppe Kreienmeier, Roßberg, Döring in der Stadt Remagen e.V. . „Über das Projekt muss jetzt entschieden werden, weil jede weitere Verzögerung den Remagener Geschäftsleuten in der Innenstadt Tag für Tag weiteren Schaden zufügt“, fasst Ratsmitglied Ute Kreienmeier das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit Remagener Geschäftsinhabern in den vergangenen Tagen zusammen. Die WählerGruppe lehnt daher mit Nachdruck den jüngsten Antrag der Fraktionen von CDU, FBL und FDP ab, einen weiteren „Obergutachter“ zum Einkaufszentrum auf dem Becher-Gelände zu beauftragen. Damit würde das Verfahren nur unerträglich in die Länge gezogen und der einsetzende Niedergang der Innenstadt beschleunigt.

„Nicht nur der Investor für das Becher-Gelände, sondern auch die ortsansässigen Geschäftsleute brauchen dringend eine politische Entscheidung, um endlich Klarheit und Planungssicherheit zu erhalten“, so der stellvertretende Vorsitzende Dr. Jörg Roßberg. „Solange die Diskussion nicht abgeschlossen ist, werden sich für die leerstehenden Ladenlokale auch keine neuen Mieter finden lassen“, glaubt der Kommunalpolitiker.

Die WählerGruppe weist darauf hin, dass allein schon der Ratsbeschluss zur Einleitung des Verfahrens „Einkaufszentrum Becher-Gelände“ im April 2005 zur Geschäftsaufgabe geführt habe. So konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die Wiedervermietung eines großen Ladenlokals wenige Tage nach dieser Ratsentscheidung abgesagt worden sei. Nur wenige Monate später habe sich mit Schließung von »Ihr-Platz« und »NKD« der Leerstand von Ladenlokalen in Remagen dramatisch erhöht. „Inzwischen haben wir eine alarmierende Leerstandsquote von über 12 Prozent und liegen damit  deutlich über dem Bundesdurch-schnitt vergleichbarer Städte. Nur eine schnelle politische Entscheidung kann den »Rutsch-bahneffekt« noch stoppen“, begründen Kreienmeier und Roßberg ihre Forderung nach einem „Schluss der Debatte“ und ihrem „Nein“ zum Einkaufszentrum.

Sorgen bereiten darüber hinaus konkrete Hinweise, wonach der derzeitige Projektentwickler versuche, auch Einzelhändler aus der Innenstadt abzuwerben und in das Einkaufszentrum umzusiedeln. Die WählerGruppe befürchtet daher, dass im nächsten Schritt auch einzelne Fachgeschäfte wie Apotheke, Bäckerei oder Blumenladen als zusätzliche Konkurrenz zur Innenstadt und Kripp in das neue Einkaufszentrum einziehen könnten.

Kreienmeier und Roßberg fordern die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung auf, sich endlich mit der gleichen Energie für die Entwicklung und Förderung der Zentren von Remagen und Kripp einzusetzen, statt neuen Gutachten nachzulaufen. Alle entscheidungs-relevanten Daten und Gutachten würden bereits vorliegen. „Wenn die Fraktionen von Bürgerliste und FDP sowie die Befürworter aus den Reihen der CDU-Fraktion auf dieser Grundlage keine Entscheidung treffen können, dann sind sie fehl am Platze“, begründen Kreienmeier und Roßberg die Ablehnung eines weiteren Gutachtens.

 

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