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Schreiben von Bürgermeister Herbert Georgi vom 13.07.2005

 

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Antrag der Wählergruppe auf rasche und ordnungsgemäße Sanierung der Remagener Schrottmeile

 

„Sehr geehrte Frau Kreienmeier,

 

ich komme zurück auf unseren Schriftwechsel vom 20.06. bzw. 28.06.2005 betreffend „Sanierung Schrottmeile“.

 

Der Landrat hat mir nun umfassend geantwortet und zudem ein Schreiben des Ministeriums für Umwelt und Forsten beigefügt. Beide Stellungnahmen erhalten Sie nun von mir zur Kenntnisnahme.

 

Insbesondere der Aspekt, dass die Kreisverwaltung regelmäßig kontrollieren wird, ob der Schiffskörper der Bellevue nach außen hin abgeschottet bleibt, ist für mich neu und trägt sicherlich dazu bei, dass sich niemand unnötig Sorgen machen muss.

 

Mit freundlichen Grüßen, Herbert Georgi“

 

 

und Schreiben von Landrat Dr. Jürgen Pföhler vom 13.07.2005

 

Antrag der Wählergruppe auf rasche und ordnungsgemäße Sanierung der Remagener Schrottmeile

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Georgi,

 

für Ihr Schreiben vom 17. Juni 2005 bedanken wir uns. Zu dem Antrag der Wählergruppe ist festzustellen, dass das ehemalige Fahrgastschiff „BELLEVUE“ in den Passagier- und Besatzungsräumen auf der Innenseite der Außenwände mit Asbest belastet ist. Eine Gefährdung der Nachbarschaft oder Dritter ist nur gegeben, wenn Asbestfasern in der Umgebung freigesetzt werden. Hiermit ist insbesondere bei unsachgemäßer Entfernung der Asbestbeschichtungen zu rechnen. Auf Veranlassung der Gewerbeaufsicht wurde veranlasst, dass alle Räume, in den Spritzasbest an den Wänden aufgebracht ist, staubdicht gegenüber der Umwelt abgeschottet wurden. Ferner dürfen Sanierungsarbeiten nur durch sachkundige Personen und unter Beachtung der TRGS 519 durchgeführt werden. Bisher ist eine vollständige Sanierung des Schiffes an den Kosten gescheitert. Ein Teil des Schiffes wurde im Jahr 2003 unter Beachtung der organisatorischen und sicherheitstechnischen Forderungen der TRGS 519 saniert und entsorgt.

 

Seitens der Schiffswerft wurden mehreren Interessenten Angebote für eine Restaurierung des Schiffskörpers unterbreitet. Obwohl diese Bemühungen bisher ohne Erfolg geblieben sind, besteht nach wie vor die Aussicht, auf diesem Wege eine ordnungsgemäße Sanierung zu erzielen.

 

Bei dem asbestbelasteten ehemaligen Fahrgastschiff „Bellevue“ haben wir mehrere Ortstermine durchgeführt. Dabei haben wir festgestellt, dass der Schiffskörper von innen vollkommen abgeschottet ist. Die defekten Stellen wurden allesamt entsprechend verriegelt. Und abgedichtet. Nach unserer Einschätzung besteht keinerlei Gefahr, dass Asbestfasern nach außen gelangen können. Dies wurde uns auch von den Herren Pauly und Ritzdorf von der Werft bestätigt. Die Abschottung des Schiffes wird zudem von Herrn Ritzdorf wöchentlich überprüft.

 

Da aus unserer Sicht in dem jetzigen Zustand keine Gefährdung von dem ehemaligen Fahrgastschiff ausgeht, ist ein akuter Handlungsbedarf zur Zeit nicht gegeben.

 

Durch entsprechende Kontrollen in regel- und unregelmäßigen Abständen wird von hier geprüft, ob der Schiffskörper weiterhin abgeschottet ist.

 

In diesem Sinne hat das Ministerium für Umwelt und für Forsten auch die Anfrage des Herrn Dr. Rossberg mit Schreiben vom 15.06.2005 beantwortet. Eine Kopie dieses Antwortschreibens erhalten Sie beiliegend zur gefälligen Kenntnis.

 

Für das ehemalige Pfannkuchenschiff „Marina“ im Oberwinterer Hafen liegt uns ein Bauantrag vor. Danach soll zukünftig wieder ein Restaurant auf dem Schiff betrieben werden. Dieser Bauantrage konnte, wie Ihrer Behörde bekannt, wegen des fehlenden Stellplatznachweises noch nicht abschließend geprüft werden.

 

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Jürgen Pföhler, Landrat“

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