WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Signal für den Generationswechsel in Unkelbach

 

Udo Müller tritt mit frischer Mannschaft als Ortsvorsteher-Kandidat an

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Nachdem es vor fünf Jahren in Unkelbach überhaupt keinen Bewerber für die Direktwahl des Ortsvorstehers gab, will die WählerGruppe Remagen e.V. nun ein Signal für den Generationswechsel setzen. Auf ihrer Wahlversammlung am Sonntag in der Gaststätte «Beim Kohlhaas» wählten die Mitglieder der WählerGruppe aus dem Ortsbezirk Unkelbach den 52-jährigen Udo Müller. Nach seiner Wahl zollte der frisch gewählte Ortsvorsteherkandidat zunächst dem amtierenden «Orts-Chef» viel Lob und Anerkennung: „Stefan Kirwald hat sich immer gekümmert und gerade die Gemeinschaftsarbeit von Bevölkerung und Vereinen -eine der Stärken Unkelbachs- stets gefördert und unterstützt“, würdigte Udo Müller die Leistungen des scheidenden, langjährigen Ortsvorstehers. „Mit einem Ortsvorsteher Stefan Kirwald in Remagen wären die Baupannen an der Rheinpromenade nicht passiert“, unterstrich von der WählerGruppe deren Vorsitzende Ute Kreienmeier die „ausgewiesene Kompetenz“ des Baufachmanns Kirwald.

Von seiner beruflichen Ausbildung ist Udo Müller Dipl.-Geograph mit den Schwerpunkten Städtebau und Siedlungswesen sowie Kulturtechnik (wasserwirtschaftliche Planung). Der gebürtige „Bonn-Beueler“ ist verheirat. Er lebt mit seiner Frau Elke und den beiden Kindern seit 15 Jahren in seinem Unkelbacher Eigenheim. Als Pendler fährt der Angestellte bei den Universitätskliniken täglich ab Oberwinter mit dem öffentlichen Nahverkehr zum Venusberg nach Bonn.

Für die junge WählerGruppe Remagen e.V. ist auch die Aufstellung einer Liste für den Ortsbezirk Unkelbach eine Premiere. 3 Frauen und 4 Männer bewerben sich am 07. Juni um die Mandate im Ortsbeirat. „Wir haben 7 Spitzenplätze auf der Liste und 7 Spitzenleute für die Wahl“, gab Ute Kreienmeier als Wahlleiterin die Losung aus. Die Wählerinnen und Wähler können nämlich durch „Kumulieren“ (Anhäufen von maximal drei Stimmen auf einen Bewerber) die Reihenfolge auf der Kandidatenliste durch ihre Kreuze auf dem Wahlzettel selber bestimmen und verändern, so Ute Kreienmeier zu den Besonderheiten des rheinland-pfälzischen Kommunalwahlverfahrens. Als Kandidatinnen und Kandidaten gewählt wurden schließlich Udo Müller, Elke Grafen-Müller, Mauritius Stichnote, W. W., Petra Schaefer, Klaus Schäfer und Petra Tews.

Einsetzen wollen sich Udo Müller und seine Mannschaft für die Stärkung der Jugendarbeit, um auch in Zukunft ein „lebendiges Unkelbach“ zu erhalten. Die Kandidatur des erst 19-jährigen Mauritius Stichnote sieht die WählerGruppe daher als hoffnungsvolles Zeichen, dass sich Jugendliche in und für Unkelbach engagieren. Die WählerGruppe will auch das Angebot der Stadt aufgreifen, den bewährten Jugendtreff durch eine Ausweitung der Öffnungszeiten und Verbesserung der Ausstattung aufzuwerten. „Ganz besonders danken wir dabei beispielhaft Helga Hoffmann für ihren unermüdlichen Einsatz in der Kinder- und Jugendarbeit“, will Udo Müller die ehrenamtliche Arbeit dabei ins Zentrum stellen und stärken.

In Sachen neues Baugebiet hält Müller nichts davon, das ca. 4 Hektar große Projekt „Alter Garten“ nach der jahrelangen Vorarbeit „jetzt einfach über den Haufen zu werfen“. Er schlägt vor, das Baugebiet und seine Erschließung mit Wegen und Kanal in drei Abschnitten zeitlich zu staffeln. „Angesichts des demographischen Wandels macht es Sinn, erst mit einem Teilabschnitt von ca. einem Hektar zu beginnen“, schlägt der Ortsvorsteherkandidaten ein „umweltschonendes und vorausschauendes Konzept“ vor. Danach könne man immer noch sehen, ob wir weitere Bauplätze überhaupt brauchen, so das Entwicklungskonzept von Müller.

Am Herzen liegt dem Dipl.-Geograph der Erhalt der vorhandenen Einkaufsmöglichkeit: „Für mich ist Unkelbach ohne ein Geschäft für Jung und Alt nicht denkbar“, bekennt er sich gerne als regelmäßiger Kunde beim örtlichen bekannten und beliebten Lebensmittelhändler. Wichtig ist dem Wahlkampfteam das Thema Verkehrsanbindung an die Bahnhöfe Oberwinter oder Remagen. So berichtet W. W. von wiederholt nicht haltbaren Zuständen und Verspätungen im Schulbusverkehr. „Mehrfach sind Busse unterwegs, die wegen technischer Pannen ausfallen“, erzählt der Ortsbeiratskandidat von den Erfahrungen seiner schulpflichtigen Töchter. „Auch Busfahrer, die ihre Route nicht kennen und in der Gegend umherirren, sind schon vorgekommen“. Für die Gestaltung des alten Friedhofs will sich die WählerGruppe ebenfalls einsetzen. „Wie wäre es hier mit einer Boulebahn oder Schachfeld?“, fragen sich die Kandidaten. Auch die Stärkung des Erholungswerts der Unkelbacher Umgebung durch Beschilderung und Ausweisung von Rundwanderwegen könnte nach Ansicht der WählerGruppe ein erstes Vorhaben sein, das in das Profil des attraktiven Dorfes am Unkelbach passt.

 

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