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Rhein-Zeitung

Sonnensegel schützt Kinder im Freien

 

Umbau Arbeiten an der Grundschule Sankt Martin in Remagen gehen voran – Abschluss im Herbst?

 

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Von unserem Mitarbeiter

Andreas Wetzlar

 

Remagen. Die Neugestaltung des Schulhofs der Grundschule Sankt Martin in Remagen nimmt langsam Konturen an. In den vergangenen Monaten wurde zunächst unter Hochdruck an dem Anbau zur Turnhalle gearbeitet (die RZ berichtete). Jetzt wird die rund 2500 Quadratmeter große Freifläche zwischen Turnhalle und Schulgebäude in Angriff genommen. Seit einigen Wochen sind die Garten- und Landschaftsbauer damit beschäftigt, die von Landschaftsarchitekt Reinhold Langen entworfenen Pläne und Ideen in die Tat umzusetzen.

 

„Durch die Bergung der rund 150 Werfergranaten sowie des Nebelfasses in den vergangenen beiden Wochen sind wir ein wenig mit den Arbeiten aufgehalten worden“, erklärt Langen. Nichtsdestotrotz soll, so auch die Aussage von Baustellenleiter Jost Jeromin, die Zielvorgabe eingehalten werden. Und die lautet: Mit dem ersten Schultag können Schüler und Lehrer das Gebäude über neue Wege und neues Pflaster erreichen. Bis dahin werden die Arbeiter um Polier Ludwig Söffker aber noch einiges zu tun haben. „Derweil sind noch schwere Maschinen im Einsatz. Wenn das Pflaster verlegt wird, ist hingegen Handarbeit gefragt“, meint der Polier. Was Architekt Langen indes mehr Sorgen bereitet, ist die „Beseitigung von fehlerhaften Ausführungen“. Als Beispiele nennt er die fehlende Außenisolierung am Foyer, das Fehlen der Entwässerungsrinnen vor den Eingängen sowie den in Teilen noch anstehenden Austausch von Füllmaterial an den Säulen zum Anbau der Turnhalle.

 

„Trotz Hinweis meinerseits auf den zeitigen Anschluss der Regenrinnen der Turnhalle wurden diese Arbeiten vernachlässigt, was jetzt zu Mehrkosten führt. Das ist vor allem deshalb traurig, da an anderen Stellen versucht wird, die Baukosten möglichst gering zu halten“, moniert Langen und spielt damit auf den Verzicht auf Fahrradständer aus Kostengründen an. Aber auch die Entscheidung für eine Kletterpyramide zum Preis von rund 15 000 Euro zeigt, dass das Budget für die Außengestaltung mit etwa 380 000 Euro nicht gerade üppig ausfällt. In den kommenden Tagen werden zunächst circa 1200 Quadratmeter Pflaster verlegt. Zudem wird die quer über den Schulhof verlaufende offene Entwässerungsrinne fertiggestellt.

 

„Diese kann dann, wie von Schulleitung und Eltern gewünscht, im Sommer oder bei Festivitäten mit Wasser zu einem kleinen Bachlauf umfunktioniert werden“, beschreibt Langen die Pläne. Funktional soll sich später auch das aus Grauwackefindlingen gestaltete „Amphitheater“ imoberen Teil des Schulhofs erweisen. Im „grünen Klassenzimmer“ soll dann Unterricht im Freien möglich sein. Zum Schutz gibt es dann auch noch ein Sonnensegel.

 

Neben mehreren Linden sollen, wenn alle Beton- und Pflasterarbeiten abgeschlossen sind, unzählige Sträucher und Büsche gepflanzt werden, die der Freifläche einen natürlichen Charakter verleihen. „Wenn alles gut läuft und auch die Arbeiten an der Isolierung der Turnhalle abgeschlossen sind, sollte bis zum Herbst nichts mehr an eine Baustelle erinnern“, sagt Langen

 

Foto: So geht's weiter: Architekt Reinhold Langen (links) und Baustellenleiter Jost Jeromin (rechts) sprechen mit Polier Ludwig Söffker die Arbeiten auf dem Hof der Remagener Grundschule für die nächsten Tage ab.

 

Artikel vom 28.07.2011

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