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RZ-Online Artikelarchiv vom 14.05.2009

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"Unterhalb der Gürtellinie"

Je näher der Wahltermin rückt, desto kräftiger wird der Schlagabtausch konkurrierender Parteien, Gruppierungen und Kandidaten.

"Gemeinsam kann man auf kommunalpolitischer Ebene viel erreichen", so Kenneth Heydecke im Leserbrief in der RZ vom 7. Mai. Eigentlich stört nur Eine, meint der CDU-Ratsherr, die in das kommunalpolitische Süppchen spuckt. Dem soll Einhalt geboten werden, koste es was es wolle. Die Äußerungen, mit schalen Witzchen eines Karnevalisten garniert, könnten unter dem Stichwort "Kuriosa" abgeheftet werden. Hier wird jedoch der perfide Versuch unternommen, den politischen Gegner lächerlich zu machen und persönlich zu beschädigen. Deshalb hierzu zwei Anmerkungen:

1. Die alte Kommunalpolitik in Remagen wird seit Jahren nach dem Motto "Man kennt sich, und man hilft sich" praktiziert. Das ist auch gut so, es sei denn, man gehört nicht zu den Begünstigten oder verstößt gegen deren Vorschriften. Da macht es schon nachdenklich, wenn die Staatsanwaltschaft auf Antrag des Bürgermeisters gegen einen CDU-Ratsherrn ermittelt, der sich in letzter Zeit vor allem skeptisch zu den Arbeiten an der Rheinpromenade geäußert hat. Jetzt werden alle politischen Kräfte gemeinsam mit der Verwaltung - so der Karnevalist - den Fortgang der Arbeiten an der Rheinpromenade verfolgen. Sie werden sogar nach Fertigstellung das Ergebnis persönlich in Augenschein nehmen und dabei - wie auch immer - die Tragschicht des Pflasters "wachsam" untersuchen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

2. Das von Heydecke so trefflich beschriebene regionale Politikverständnis hat die Stadt Remagen in eine ernste Schieflage gebracht. Mehr noch: Jetzt soll sogar schon Tafelsilber wie der Stadtwald zu günstigen Bedingungen veräußert werden. Deshalb fordern immer mehr wichtige Bürger der Stadt eine professionelle Kommunalpolitik, die sich durch Sachverstand, politischen Weitblick und unabhängig von den Interessen Einzelner oder Gruppen auszeichnet. Vor allem aber soll sie sich ausschließlich an den Interessen unser Stadt Remagen orientieren. Über 40 finanziell und wirtschaftlich von der Stadt unabhängige Bürgerinnen und Bürger haben sich deshalb in diesem Sinne als WählerGruppe Remagen organisiert und stellen sich für den Stadtrat zur Wahl.

Der von Heydecke initiierte Versuch, aus diesen Reihen ein Mitglied des Remagener Stadtrates durch Schläge unterhalb der Gürtellinie mundtot zu machen, hat auch deshalb keine Chance. Die Angegriffene selbst wird durch das Elaborat nicht demotiviert, sondern eher noch mehr motiviert, mit ihren politischen Mitstreitern den einmal eingeschlagenen Weg erfolgreich weiter zu gehen.

Ute Kreienmeier,

Vorsitzende WählerGruppe Remagen (WGR)

Hinweis: Dieser Artikel stammt aus unserem Archiv.
Die darin enthaltenen Informationen könnten inzwischen überholt sein!

 

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