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Artikelarchiv vom 22.06.2007
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"Vermisse Konzept der Stadt"

Die geplante Ansiedlung eines Discounters auf dem Rheingelände Rolandseck bewegt die Gemüter.

Dem Artikel in der RZ-Ausgabe 141 vom 21. Juni entnehme ich mit Verwunderung, dass sich Herr Bürgermeister gegen eine Unterstellung wehrt, die Stadtverwaltung würde die Ansiedlung eines Discounters auf dem Rheingelände Rolandseck positiv begleiten. Ich empfehle einen kurzen Blick in die öffentliche Vorlage der Stadtverwaltung zu diesem Vorgang. Dort heißt es: "Aus städtebaulicher Sicht ist die Entwicklung der Gewerbeflächen von hohem Interesse, damit hier nicht der Eindruck großflächiger Brachflächen entsteht". Ich, als nicht besonders sachkundiger Bürger in Fragen des Baurechtes, muss doch beim Lesen einer solchen Äußerung im Kontext der gesamten Vorlage auf den Gedanken kommen, dass die Stadt die Ansiedlung eines Discounters auf diesem Filetstück begrüßt. Zumal ich als nahezu Betroffener - ich wohne mit meiner Familie seit fast zehn Jahren in Oberwinter - immer noch eine Konzeption der Stadtverwaltung Remagen vermisse, die uns Bürgern die geplante Zukunft der Stadt beschreibt und die die verschiedenen Stadtteile mit einbezieht.

Was für eine Gesamtkonzeption hat denn die Stadtverwaltung im Sinn im Zusammenhang des Rheinufers Rolandseck und des Arp Museums? Herr Georgi bräuchte sich nicht zu verwahren, wenn diese Konzeption bereits vorläge, könnten wir Bürger die Entscheidungen der Stadt dieser Konzeption zuordnen. Und bei Übereinstimmung könnte er auf ein Höchstmaß an Zustimmung rechnen. So aber muss man die Vorlagen der Stadtverwaltung skeptisch begleiten.

Dr. Hans-Gerd Höptner, Oberwinter

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