WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Arp-Museum:

„Das am besten gehütete Geheimnis auf den Wanderwegen der Rheinhöhe“

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„Auch acht Monate nach seiner Eröffnung ist das Arp-Museum auf den Wanderwegen zwischen Oberwinter und Rolandsbogen das wohl am besten gehütete Geheimnis von Remagen“! Mit dieser Erfahrung und vielen Eindrücken von der Schönheit der Rheinlandschaften kehrte am vergangenen Sonntag eine Wandergruppe der WählerGruppe Remagen e.V. zurück von Ihrer Tour durch die frühlingshaften Wälder auf der Rheinhöhe. „Ohne kundigen Führer hätten wir unser Ziel sicherlich nicht erreicht“, bekannte freimütig der stellvertretende Vorsitzende Dr. Hans-Gerd Höptner. Nach teilweise beschwerlichem Marsch erreichte die Gruppe über manchmal zerfurchte Waldwege oder verstecke Wege in Fichtenschonungen ihr „verborgenes Ziel“ in Rolandseck.

„Das Arp Museum ist leider auch noch nicht bei unseren Wanderern aus Nah und Fern angekommen“, zog Stadträtin Ute Kreienmeier ein Zwischenfazit in Anspielung auf die jüngste Zeitungsschlagzeile «Arp-Museum lockt nicht nach Remagen». „Zurzeit werden die Wanderer nicht durch ein einziges Hinweisschild auf den rechten Weg geführt bzw. an das Museum herangelockt“, erkannte die Wandergruppe hier dringend Handlungsbedarf der Verantwortlichen in der Stadt Remagen.

Die WählerGruppe will nun versuchen, mit ihrem Vorschlag für einen „Arp-Rundwanderweg“ die Türen des Waldes für Museumsbesucher in Rolandseck sichtbarer zu öffnen. Die vorgeschlagene Strecke für einen „Arp-Rundwanderweg“ wurde am Sonntag -zumindest in Teilen- schon einmal erwandert und auf Tauglichkeit sowie Wegequalität geprüft. Dabei zeigte sich der Abschnitt vom Rondell am Ende des Oberwinterer Rheinhöhenwegs bis zur Walnussbaum-Plantage (siehe gelbes Wegestück in der Karte) in „brauchbarem“ Zustand. „Auch wenn der erst jüngst in der Flurbereinigung ausgebaute Forstweg durch Holzerntearbeiten und -maschinen etwas in Mitleidenschaft gezogen worden ist und wieder hergerichtet werden muss“, wie Ute Kreienmeier als Forstexpertin anmerkte. Der zweite Wegeabschnitt entlang der Walnussbaumwiese, durch den Buchenaltbestand und die Fichtenschonung (rotes Teilstück in der Karte) ist gegenwärtig noch ein unbefestigter Erdweg, der die Wanderer zumindest in nassen Phasen mit Matsch und Fahrspuren überrascht. Nach Auskunft der Stadt soll dieser aber in nächster Zeit ebenfalls ausgebaut und befestigt werden.

Ringschluss durch Tierpark

Für den Ringschluss des „Arp-Rundwanderweges“ schlägt die WählerGruppe schließlich einen Streckenabschnitt durch den Wildpark Rolandseck vor (blaues Teilstück in der Karte). „Hierzu wäre im Süden des Tierparks die Einrichtung eines Drehtür-Ausgangs“ erforderlich, erläuterte Ute Kreienmeier die Notwendigkeit zur intensiven Kooperation mit dem Privatwaldbesitz der Familie von Lüdinghausen. Dabei sieht sie in der Tatsache, dass alle Nutzer des Rundwegs durch den Tierpark auch eine Eintrittskarte erwerben müssten, keinen grundsätzlichen Hinderungsgrund für die Realisierung ihres Vorschlages.

Erholungswald kostet Geld

Die WählerGruppe schlägt daher vor, dass die Stadt Remagen mit den betroffenen Privatwaldbesitzern eine umfassende Vereinbarung über die weitere Erschließung des Waldes für die Museumsbesucher sowie die Verteilung der anfallenden Kosten und Übernahme der Verkehrssicherungspflichten abschließt. Schließlich werde man die Kosten für die Herrichtung eines angemessenen Erholungswaldes im Umfeld des Arp-Museums nicht auf den privaten Forstbetrieb abwälzen können, so Kreienmeier zu den Anforderungen an die öffentlichen Hand, das Umfeld des renommierten Museumsprojektes in Rolandseck angemessen zu gestalten und zu pflegen.

Der Rückweg führte die Wandergruppe schließlich vorbei an der „Alten Liebe“ zur „Schönen Aussicht“ auf dem Friedrichsberg oberhalb von Oberwinter. Dort freuten sich die Teilnehmer über die vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Oberwinter-Rolandseck e.V. vorbildlich errichtete Sitzgruppe mit ihrem einzigartigen Überblick über den Hafenort und das ganze Rheintal. Ziel der WählerGruppe soll es daher auch sein, das vorbildliche Engagement des Vereins zu fördern und zu unterstützen.

 

Vorschlag für einen „Arp-Rundwanderweg“
vom Rondell in Oberwinter zum Arp-Museum und zurück durch den Tierpark Rolandseck

Arp-Museum lockt nicht nach Remagen Das am besten gehütete Geheimnis auf den Wanderwegen der Rheinhöhe

 

Gelbe Wanderwegstrecke: befestigter Forstwirtschaftsweg; rote Wegstrecke: feuchte Erdwege, Ausbau und Befestigung von der Stadt geplant; blaue Wegstrecke: vorgeschlagener Ringschluss durch den privaten Tierpark Rolandseck.

 

Impressum WählerGruppe Remagen e.V. Diese Seite Weiterempfehlen