WDR LOKALZEIT Bonn: Video vom 07.07.08

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Weihnachtsfeier der WählerGruppe Remagen e.V.

„Remagen sind wir …“

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Ein für Remagen kommunalpolitisch wie kulturell durchaus ereignisreiches Jahr 2007 neigt sich dem Ende zu. Die WählerGruppe Remagen e.V. nahm die Weihnachtszeit zum willkommenen Anlass, in der Oberwinterer Klosterstube mit Mitgliedern und Freunden einmal gemeinsam innezuhalten und sich auszutauschen.

Weihnachtsfeier 2007


In einem kleinen Jahresrückblick zählte die Vorsitzende Ute Kreienmeier all die kommunalpolitischen Schlagworte auf, die sich in 2007 auf der »Hitliste« der WählerGruppen-Homepage ganz oben wieder gefunden haben: Im Sommer war es das Remagener Schwimmbad und seine Eintrittspreise, über das gesamte Jahr die Schiffswerft Oberwinter mit der „unendlichen Geschichte“ Asbestschiff, in den letzten Monaten das Arp-Museum und als „echter Dauerbrenner“ behauptete sich das Thema Becher-Gelände einschließlich Discounteransiedlungen in Remagen und Oberwinter, so die Remagener Stadträtin zu den unter www.waehlergruppe-remagen.de am häufigsten recherchierten Suchausdrücken.

Zum Becher-Gelände erläuterte Ute Kreienmeier, dass durch einen denkbar knappen Beschluss pro Discounteransiedlung im Stadtrat Ende Oktober die Würfel zunächst einmal gefallen seien. „Damit ist die Stadtentwicklung in neue Bahnen außerhalb des Stadtkerns gelenkt worden“, so ihre Kritik an der getroffenen Grundsatzentscheidung. In diesem Zusammenhang erinnerte sie daran, dass man in Remagen zwar eine Demonstration für verwilderte Hauskatzen am Apollinarisberg auf die Beine stellen könne. „Eine Demonstration für den Erhalt der Innenstadt hat man dagegen bislang jedoch noch nicht erlebt“, zieht Kreienmeier eine etwas ernüchternde Bilanz zum »Feedback« aus Bürgerschaft und Einzelhandel.

Dass Aktionen aus Bürgerschaft und Einzelhandel aber durchaus auf fruchtbaren Boden fallen können, dafür führte die Stadträtin ein Beispiel aus der Gemeinde Eitorf im benachbarten Rhein-Sieg-Kreis an. Dort hätte der Einzelhandel seinen Protest gegen einen Discounter auf der grünen Wiese mit großer Geschlossenheit erfolgreich durchgesetzt. So waren über 14 Tage fast alle Schaufenster mit braunem Packpapier zugeklebt. Und der Hinweis darauf: „So könnte es aussehen, wenn …!“ verfehlte offenbar seine Wirkung gegenüber den Plänen der Mehrheitsfraktionen im Rathaus nicht, erläuterte Ute Kreienmeier die Kampagnefähigkeit, die eine Stadtgemeinschaft entwickeln könne. Mittlerweile seien in Eitorf die Discounterpläne wieder vom Tisch und sogar ein neuer Lebensmittelmarkt in der Innenstadt angesiedelt worden.

Zum Abschluss der Weihnachtsfeier erhielten alle Teilnehmer noch einen Kalender für Remagen. „Remagen sind wir …“ hatte Neumitglied Karl-Heinz Gutjahr sein in aller Kürze aufgelegtes Werk getauft. Der Remagener Neubürger, der sein Domizil an der Rheinpromenade aufgeschlagen hat, will mit Bildern aus der Stadt zeigen, wie „wir Remagen als richtigen Platz für uns und für alle Gäste erhalten können“. Unter diesem Motto will die WählerGruppe im Neuen Jahr wieder erfolgreich daran mitarbeiten, dass das Weltkulturerbe am Rhein bewahrt und weiter entwickelt werden kann.


 

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