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Artikelarchiv vom 17.03.2010

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Weiterer Wirbel um Asbeck-Zaun in Remagen

Von Victor Francke

Remagen. "Gibt es in unserer Stadt überhaupt etwas, für das Frank Asbeck eine Genehmigung hat?" fragte Ute Kreienmeier im Remagener Stadtrat.

Der nächste Baustopp: Auch diesen Zaun darf Frank Asbeck vorerst nicht weiter bauen. Auch ein neues Torportal wurde ohne Genehmigung gebaut. Foto: WGR

Bauamtschef Gisbert Bachem hatte zuvor aufgezählt, welche Baumaßnahmen von dem Bonner Unternehmer in Remagen ohne Genehmigung in Gang gesetzt worden waren: eine Dachstuhlerneuerung, eine Gärtnerhaus-Erweiterung, der Bau einer 70 Meter langen Halle, eine mächtige Zaunanlage am Steinbruch "Dungkopf", eine Einfriedung im Calmuther Tal, eine große steinerne Toreinfassung. Was Asbeck im und am Remagener Wald baulich so treibt, beschäftigte den Rat und mehr und mehr die Öffentlichkeit.

Für drei Maßnahmen seien nun nachträglich Genehmigungsanträge eingereicht worden, so Bachem. Entschieden sei darüber freilich noch nicht. Baugenehmigungsbehörde ist die Kreisverwaltung in Ahrweiler. Die Stadt Remagen bekommt nachrichtlich jedoch mitgeteilt, welche Anträge eingereicht und wie die Behörde darüber befunden hat.

Im Fall Asbeck steht fest, dass es entweder nur nachträglich eingereichte, oder gar keine Anträge gegeben hat. Was den Zaun am Steinbruch anbetrifft, so wurde von der Kreisverwaltung ein sofortiger Baustopp erwirkt (der GA berichtete) und ein umfangreiches Prüfverfahren eingeleitet. Nun der nächste Baustopp. Asbeck hat nämlich auch im Calmuther Tal ohne Genehmigung begonnen, einen Zaun zu ziehen. Bachem: "Es ist nicht so, als ob hier jeder machen kann, was er will."

Textquelle: GA-Archiv / Artikel vom 17.03.2010
Foto: WählerGruppe Remagen e.V.

 

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