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RZ-Online Artikelarchiv vom 06.11.2010

 

Zaunbau abgelehnt

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Baurecht Unternehmer Frank Asbeck eckt mit nicht genehmigten Projekten bei Behörde an

REMAGEN. Bei der großräumigen Abgrenzung seines herrschaftlichen Wohnsitzes Jagdschloss Calmuth hat der Solarunternehmer Frank Asbeck erst einmal die üblichen baurechtlichen Hürden ignoriert. Jetzt bekommt er seitens der Kreisverwaltung die Quittung: Die Behörde lehnt die aufgrund einer fehlenden Baugenehmigung widerrechtlich errichtete Zaun- und Portalanlage vor dem Schloss ab. Gleiches gilt für die Umzäunung von Ländereien, die der Jäger als Jagdgebiet für sich nutzen möchte. Dies bestätigte die Kreisverwaltung auf Anfrage der Rhein-Zeitung. „Gegen diese Ablehnung hat Herr Asbeck Widerspruch eingelegt. Das Anhörungsverfahren zur Beseitigung der Toranlage ist eingeleitet. Der abgelehnte Zaun wurde bisher nicht errichtet. Wenn das Widerspruchsverfahren abgeschlossen ist, werden die weiteren Schritte geklärt“, hieß es aus dem Kreishaus.

Grund für die Ablehnung des Zaunbaus ist nach Informationen von Ute Kreienmeier von der WählerGruppe Remagen die fehlende Voraussetzung für eine Privilegierung als landwirtschaftlicher Betrieb: „Als Forst- und Jagdbetrieb darf das Grundstück weder mit Kunststoff ummantelten Stabgitterzäunen und schmiedeeisernen Elementen noch mit einfachem Knotengeflecht, das in der Forstwirtschaft als Kulturzaun um Neuanpflanzungen reguläre Anwendung findet, umzäunt werden.“ Die bereits gezogenen Zäune am früheren Naherholungsgebiet Dungkopf befänden sich ebenfalls unter bauaufsichtlicher Prüfung, bestätigt die Kreisverwaltung.

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